Archiv der Kategorie ‘Fotos‘

Firefox Addon Color Inspector 3D 1.0 veröffentlicht

Donnerstag, den 27. Mai 2010

Letztes Semester habe ich im Rahmen des Kurses Independent Coursework mich etwas mehr mit Firefox Addons beschäftigt. Eines der Ergebnisse dieses Kurses ist das Firefox Addon Color Inspector 3D, welches einen rotierbaren Farbwürfel zu einem beliebigen Bild generiert. Vor zwei Wochen ist es auf addons.mozilla.org freigeschaltet worden und kann nun von dort heruntergeladen werden. Der vollständige Link ist https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/157769/.

Eine genaue Beschreibung der Funktionen und Benutzungshinweise für dieses Addon gibt es sowohl auf der Seite des Addons (in englisch) oder auch hier auf meiner Homepage unter Color Inspector 3D.

Screenshot des Color Inspector 3D

Über Kommentare und (positive) Bewertungen auf addons.mozilla.org würde ich mich freuen.

Dieses Addon basiert auf dem ImageJ Plugin Color Inspector 3D von Prof. Dr. Kai Uwe Barthel.

Histogram Viewer 2.0 veröffentlich

Freitag, den 30. April 2010

Nachdem es inzwischen schon über 1 1/2 Jahre her ist, dass ich die erste Version des Histogram Viewer veröffentlicht habe, habe ich nun endlich mal die Zeit gefunden, das Addon zu überarbeiten. Daher habe ich heute die Version 2.0 veröffentlicht, die über addons.mozilla.org heruntergeladen werden kann. Zu den wesentlichen Neuerungen gehört, dass die Histogramme jetzt auch für die verschiedenen Kanäle einzeln angezeigt werden können. Außerdem werden statistische Werte des Histogramms angezeigt und über die Einstellungsseite kann das Addon individuell angepasst werden.

Das Histogrammfenster mit dem erstellten Histogramm

Ich habe noch ein paar andere Entwicklungen in der Pipeline, die ich in den nächsten Tage ebenfalls hier veröffentlichen werde.

Mozilla Collections

Freitag, den 19. Juni 2009

Eine ganze Weile ist es jetzt schon her, dass ich hier das letzte Mal etwas gepostet habe. Das liegt ganz einfach daran, dass Studium und Ehrenamt ihren zeitlichen Tribut fordern und ich schlichtweg in den letzten Wochen nicht dazu gekommen bin.

Mozilla Collections LogoBereits letzte Woche hat die Mozilla Foundation eine neue Version der Addons-Seite veröffentlicht. Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Einführung von den sogenannten Collections. Die Grundidee, ist dass jeder eine Sammlung von Addons anlegen kann, und sie somit anderen zur Verfügung stellen kann. Man kann sowohl allgemeine Sammlungen für alle eigenen Addons anlegen, als auch für spezielle Themen. Veröffentlichte Sammlungen kann man sich abonnieren und wird informiert, sobald der Ersteller der Liste, ein neues Addon hinzufügt.

Ich hatte ja bereits im letzten Jahr eine Übersicht der wichtigsten Addons aus meiner Sicht veröffentlicht. Jetzt habe ich dafür einige Collections angelegt. Hier sind einige meiner Collections:

Wie kann man sich nun solche Collections abonnieren? Nun zum einen kann man sie einfach als RSS-Feed abonnieren. Wer jedoch bei addons.mozilla.org registriert ist, kann sich die Addons gleich bis in Firefox hinein liefern lassen. Dafür muss man sich als erstes das Addon Add-on Sammler installieren. Wenn man jetzt Collections auf der Seite zu seinen Favoriten hinzufügt und im Add-on Sammler seine Login-Daten eingibt, so werden einem seine ausgewählen Sammlungen direkt im Firefox angezeigt. Das heißt noch nicht, dass sie installiert werden. Welche man dann installiert, kann man selbst entscheiden. Mit dem Add-on Sammler kann man auch einfach eigene Collections erstellen und verwalten.

Wer sich einen genaueren Überblick über die Collections schaffen will, dem seien die Demo-Videos von Justin Scott ans Herz gelegt: Part 1: Overview, Part 2: Sharing & Publishing, Part 3: Auto-Publishing.

Noch ein paar kleine Hinweise zu den Collections:

  • man kann einstellen, ob eine Collection öffentlich ist, oder sie nur mit bestimmten Leuten teilen
  • es ist möglich, dass mehrere Leute gemeinsam eine Liste führen
  • man kann den Listen tolle Links geben in der Form: https://addons.mozilla.org/firefox/collection/<frei wählbarer Name> (vorrausgesetzt der Name ist noch frei). Noch sind gute Namen zu haben. Ich habe mir gleich zu Anfang ein paar gute für meine Collections genommen.
  • man kann die eigenen Addons automatisch zu einer Collection veröffentlichen lassen
  • Collections eignen sich auch wunderbar, wenn man mehrere Firefox-Profile hat, z.B. für verschiedene Aufgaben, oder auf verschiedenen Computern/Betriebssystemen, und die eigenen Addons zwischen diesen verschiedenen Profilen gemeinsam nutzen möchte.

Alles in allem halte ich die Collections für ein tolles Projekt und ich werde es auf alle Fälle weiter verfolgen.

Status der Macht

Donnerstag, den 26. Februar 2009

Ich war vor zwei Wochen mal wieder kurz in Stockholm. Ich will in den Semesterferien wieder ein bisschen für Jalbum arbeiten und der Kurzbesuch war lediglich zur Koordinierung der Aufgaben. Arbeiten werde ich von hier aus.

Jedenfalls ist mir bei dem einen Meeting etwas aufgefallen, und zwar die Stühle auf denen wir saßen:

Stühle im Büro von Jalbum

Die spannende Aufgabe besteht jetzt darin, diese Stühle den Personen zuzuordnen, die auf ihnen gesessen haben: David E. (der Gründer und Chef von Jalbum), Carl (zuständig für Werbung und Geschäftskontakte) und David F. (ich).

Kurz überlegen und wenn ihr die Antwort habt, mit der Maus über den schwarzen Balken gehen.

Links: ich, Mitte: David E. (der Chef), Rechts: Carl (der Marketing-Mensch)

Na also, so schwer war das jetzt doch nicht.

Lebkuchenburg

Samstag, den 6. Dezember 2008

Adventszeit ist ja für gewöhnlich auch die Zeit des Backens, egal ob jetzt Plätzchen, Stollen oder Pfefferkuchen. Und aus Pfefferkuchen, lassen sich wunderbare Pfefferkuchenhäuser bauen. Doch wieso nur ein einfaches Pfefferkuchenhaus, wenn man gleich eine ganze Pfefferkuchenburg bauen kann?

fertige_burg
Genau das haben wir letzten Wochenende in Angriff genommen. Hier sind nun die Bilder von dem Entstehungsprozess der Burg:

Als erstes natürlich die Vielzahl an Zutaten mischen. Für den Teig haben wir insgesamt 4 Gläser Honig gebraucht. Aus urheberrechtlichen Gründen kann ich das Orginalrezept hier leider nicht veröffentlichen, aber auf Nachfrage kann man das im Einzelfall regeln.

zutaten  honig_kochen  teig1

Nachdem der Teig einen Tag lang ruhen musste, kam er in den Ofen. Ursprünglich haben wir versucht den Teig erst zu schneiden und dann zu backen, aber dadurch habe sich die Stücken ganz schön verformt. Also nach der ersten Runde den Teig nur noch als ganzes Bleck gebacken (2 1/2 waren es am Ende) und dann geschnitten

teig2 ofen  wandsegmente

Nachdem die ersten Stücke aus dem Ofen waren, konnten sie zurecht geschnitten werden und die ersten Wandsegmente waren dann bald fertig. Nach einiger Zeit war dann der Rohbau fertig.

erster_turm  rohbau

Am nächsten Morgen kamen dann die ersten Häuser hinzu.

rohbau2  rohbau3

Und hier nun die fertige Burg nach dem Verzieren inklusive dem Angriff der rot-gelben Gummibären auf die von grün-weißen Gummibärchen bewohnte Burg.

fertige_burg  angriff_auf_den_turm innenhof

Die Angreifer kommen mit Katapult und einem Angriffsturm. Das Katapult ist mit Schokostücken beladen und die Katapultschaufel ist aus heiß gemachter und dann geformter Bonbonmasse.

katapult  angriffsturm  angriffsturm2

Doch auch die Verteidiger haben einige Trick auf Lager. Hier werden die Angreifer, die versuchen die Mauern zu erklimmen mit heißem Teer begossen.

teer1 teer2  angriffstruppe

Doch was passiert an der Seite des Geschehens? Zwei der Angreifer versuchen hier unbemerkt eine Bombe zu platzieren.

seite bombe1  bombe2

Wer nach diesen Ausführungen jetzt Lust bekommen hat, auch so eine Burg zu bauen, kann sich den Bauplan dazu hier herunterladen. Das Design dieser Burg habe ich erdacht. Allerdings habe ich, als ich diesen Plan erstellt habe, es noch ein wenig überarbeitet. Für den Plan setzte ich gewisse Grundkenntnisse im Bauen von Lebkuchenhäusern voraus, also Teig anmischen, die Teile mit Zuckerguss verkleben, verzieren etc. Wer allerdings noch Fragen hat kann sich gern an mich wenden.

Mein neues Spielzeug

Samstag, den 8. November 2008

Seit Donnerstag habe ich ein neues Spielzeug, und zwar dieses kleine Gerät:

OLPC1

Wer das Gerät jetzt nicht auf anhieb erkennt, braucht sich nicht zu schämen. Es handelt sich dabei um den XO, den Laptop der Initiative “One Laptop per Child” (OLPC), vormals auch als Projekt “100 $ Laptop” bekannt. Allerdings kostet diese Gerät etwas mehr als 100$, weswegen das Projekt auch umbenannt wurde. Aktuell kostet der Laptop um die 150 $ allerdings kann man ihn nicht so ohne weiteres kaufen. Entwickelt wurde er speziell für Kinder in Entwicklungsländern, um ihnen einen Zugang zum Internet und zu moderner Technik zu erleichtern und damit dem Digital Divide entgegen zu wirken. Hin und wieder gibt es Aktionen, in denen man sich zwei Laptop für 300$ bestellen kann, einer wird einem geliefert und der andere wird gespendet.

OLPC2  OLPC3

Ich habe mir dieses Gerät allerdings nicht gekauft, sondern ihn als Leihgabe von der Uni erhalten. Im Rahmen eines Kurses, in dem es um Mediendidaktik, vernetztes Lernen und den Einsatz des Internets im Unterricht geht, habe ich den Laptop bekommen, um ihn genau unter diesen Gesichtspunkten zu evaluieren.

Bis jetzt kann ich nicht nich all zu viel sagen, da ich bisher erst ein wenig damit herumgespielt habe. Allerdings fällt auf, dass man schon beim Schreiben erkennt, dass er für Kinderhände entwickelt wurde. Die Tasten sind für einen Erwachsenen etwas nah bei einander. Außerdem fällt es manchmal schwer sich auf die neuen interaktiven Konzepte einzulassen, auf denen das System aufbaut, wenn man bereits Erfahrung mit gängigen Betriebssystemen hat und dementsprechend auch eine gewisse erwartungshaltung, wie sich so ein Gerät bei bestimmten Aktionen zu verhalten hat. So viel als kurzer Einstieg von mir. Ich werde hier sicherlich noch mehr schreiben, wenn ich ihn etwas näher betrachtet habe.

Wer sich in der Zwischenzeit etwas schlauer über die Initative und deren Entwicklung machen möchte, dem empfehle ich die beiden TED-Videos “The vision behind One Laptop Per Child” und “One Laptop per Child, two years on” , beide von Nicholas Negroponte, dem Gründer der Initiative.

Kreativtipp

Sonntag, den 2. November 2008

Es ist ja nun schon eine Weile her, seit ich meinen letzten Blogeintrag geschrieben habe. Das liegt zum einen daran, dass das neue Semester angefangen hat und die Arbeitsbelastung recht hoch ist. Zum Anderen habe ich in den letzten Wochen besonders auf das vorletzte Wochenende hin gearbeitet. Da habe ich nämlich zusammen einem Freund ein Seminar geleitet, für das es einiges vorzubereiten gab. Das Seminar hatte zum Zweck, Jugendlich für die Gremienarbeit auf Landesebene fit zu machen. Nachdem die Anmeldezahlen zunächst sehr verhalten ausfielen und wir kurz davor standen das Seminar abzusagen, waren es am Ende doch 16 angemeldete Jugendliche.
Inhaltlich habe ich mich u.a. Um die Themenblöcke Zeitmanagement und Zielmanagement gekümmert. Besonders das Zeitmanagement lag mir am Herzen und es war ein voller Erfolg. Inhaltlich habe ich mich dabei hauptsächlich auf das System Getting Things Done des amerikanischen Authors David Allen bezogen. Und ich habe diesen Vortrag auch vorbereitet mit der Intention ihn bei anderen Gelegenheiten auch wieder halten zu können. Wenn also Interesse besteht, einfach bei mir melden!
Worauf ich mit diesem Artikel aber eigentlich hinaus wollte: im Rahmen des Vortrags habe ich auch ein neues „Spielzeug“ einsetzen können: Post-It-Spray!

Post-It-Spray

Wie der Name schon andeutet ist das ein Spray, mit dem man aus jedem Zettel einen Klebezettel machen kann. Einfach die Rückseite eines Blatt Papiers, eines Zettels oder eines Posters einsprühren, etwas trocknen lassen und schon kann man das Blatt auf andere Oberflächen kleben und problemlos wieder ablösen.
An dieser Stelle sei noch einmal der Hinweis angebracht, dass „Post-It-Spray“ nur meine Bezeichnung für das Produkt ist. Der richtige Name lautet: „Creativ Mount“ von 3M. Eigentlich mach ich nur sehr ungern Werbung für konkrete Produkte, allerdings mache ich hier mal einen Ausnahme. Die genaue Bezeichnung ist in diesem Zusammenhang wichtig, da es von 3M auch ähnliche Produkte gibt, z.B. „Spray Mount“, die aber nicht als „Post-It-Spray“ zu gebrauchen sind. Also aufpassen: Verwechslungsgefahr!
Auch wenn es nicht ganz billig ist (dafür aber sehr ergibt, also nur ganz sparsam benutzen) hat sich dieses Spray für mich bewährt und ich werde es sicherlich häufiger für didaktische oder kreative Zwecke einsetzen. Eine gute Ergänzung für jeden Moderatoren- oder Materialkoffer, gehört direkt neben das Kreppklebeband.

Bastelprojekt Wall-e

Freitag, den 3. Oktober 2008

Darf ich vorstellen: Wall-e
walle8

Wie der ein oder andere vielleicht durch die massive Werbekampagne mitbekommen hat ist letzte Woche der neue Pixar Film Wall-e gestartet. Da ich Pixarfilmen grundsätzlich mag, habe ich ihn mir auch gleich angeschaut. Ein sehr schöner Film, an dem auch Erwachsene ihren Spaß haben werden. Die zugemüllte Erde ist großartig animiert und wer aufmerksam aufpasst findet viele schöne Anspielungen an andere Filme (vor allem aber nicht nur Pixar-Filme) und auch an Apple. Nicht nur sieht der weibliche Robotor EVE aus wie aus Apples I-Serie, auch wenn Wall-e seine Akkus aufgeladen hat, erklingt der Sound den ein handelsüblicher Mac beim Starten macht.

Aber um den Film soll es hier eigentlich gar nicht gehen. Ich habe letzte Woche auch einen Bastelbogen von Wall-e gefunden. Genauere gesagt habe ich mehrere gefunden und mich aus Gründen der Qualität für den detailreichsten und offensichtlich besten entschieden. Die Bilder des entstandenen Papier Wall-e davon könnt ihr nun hier betrachten.

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walle4  walle5  walle6

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Eigentlich sollte das nur eine kleine Nebenbeschäftigung werden, allerdings habe ich zugegebener Maßen den Detailreichtum dieses Modells unterschätzt. Alles in allem habe ich rund 14 Stunden an diesem Wall-e gesessen.

Heruntergeladen habe ich ihn auf der Seite paper-replika.com. Dort findet man nicht nur Wall-e selbst, sondern insgesamt 12 verschiedene Modelle aus dem Film, darunter auch EVE, das Raumschiff die AXION, viele der kleinen Robotor und auch Zubehör wie Müllwürfel und Feuerlöscher. Viele dieser Modelle sind in zwei verschiedenen Großen zu bekommen und ich rate dringend die vergrößerten Versionen zu nehmen. Selbst das war bei einigen kleinen Teilen schon eine ganz schöne Friemelei, aber das ganze jetzt auch noch in halber größe will ich mir eigentlich gar nicht vorstellen. (kleiner Hinweis zu der Internetseite: mir passiert es im Firefox dort häufig, dass die aufgerufene Seite nicht läd, sondern ich nur eine weiße Seite sehe. Der Trick ist einfach auf den Zurück-Button zu klicken und man kommt auf die gewünschte Seite)

Die Dateien auf der Seite sind passwortgeschützt, aber die Passwörter stehen auf der Seite der Bauanleitung und sind gleich der Domain der Seite.

Wer sich also jetzt auch mal an so ein Papiermodell wagen möchte, dem empfehle ich folgendes: wie schon gesagt sich die großen Versionen der Modelle herunterladen (gekennzeichnet durch ein 2x mit Titel, teilweise sind aber auch die kleinen und großen Modelle auf der gleichen Seite, z.B. beim Feuerlöscher). Für den Druck lohn es sich ein paar Euro zu investieren und in einen professionellen Copy-Shop zu gehen und die Dateien dort mit einem Farblaserdrucker auf hochqualitatives und etwas dickeres Papier zu drucken. Zum Ausschneiden braucht man eine sehr feine Schere (die an meinem Taschenmesser hat mir gute Dienste erwiesen), da man sehr genau schneiden muss. Für das Zusammenkleben habe ich mehrere Holzschaschlikspieße und Zahnstocher genutzt. AlsKlebstoff eignet sich ein Klebestift. Je nach dem wie viel Klebefläche ist, kann man entweder mit dem Stift direkt die Klebefläche einschmieren oder aber mit den Spießen den Klebstoff genau dort hin streichen, wo man ihn braucht. Auch zum Zusammendrücken eignen sich die Spieße sehr gut. Etwas Pappe um Verstärken oder sogar zum Füllen von kleinen Teilen ist nützlich.

Für Leute, die bisher noch keine solcher Modelle zusammengebaut haben, würde ich empfehlen mit einem der anderen Robotor anzufangen und nicht mit Wall-e oder EVE, da diese doch etwas komplexer sind. Wer sich auch so viel nicht zutraut oder unbedingt Wall-e machen möchte findet kann auch dieses einfachere Modell nehmen.

Ich selbst habe als Kind ein 1,35 m langes sehr detailreiches Modell der Titanic zusammengebaut. Das ist nun schon eine Weile her, aber das Know-How war teilweise noch vorhanden oder kam wieder. Dadurch kann es durchaus sein, dass ungeübte Personen für Wall-e deutlich länger brauchen als die oben erwähnen 14 Stunden. Übrigens eignet sich diese Zeit sehr gut um Podcasts (bei mir haben sich einige angesammelt)  oder Hörspiele zu hören.

In nächster Zeit, werde ich auch noch einige der anderen Modelle in Angriff nehmen und natürlich auch Bilder davon hier veröffentlichen.

Wenn jemand sich selber an eines der Modelle wagt und auch fertig stellt, würde ich mich freuen, wenn die Bilder dazu in den Kommentaren verlinkt werden.

Viel Spaß beim Basteln.

[Edit]: Da recht viele Leute auf diese Seite kommen, da sie ein Papiermodell der Titanic suchen, hier der Link zu dem Titanic-Modell bei Amazon. Auch hier viel Spaß beim Basteln.

Mein erstes Firefox Addon: Histogram Viewer

Donnerstag, den 4. September 2008

[Edit: 30. April 2010] Ich habe soeben die Version 2.0 veröffentlicht, die weitere neue Features enthält.

[Edit: 13. November 2008]  Seit gestern gibt es die Version 1.1 des Histogram Viewers. Wer also seine Version vor dem 12. November 2008 heruntergeladen hat, sollte sich die neue Version installieren. Neben der Kompatiblität mit Firefox 3.1 beta 1 sind jetzt auch zwei Bugs korrigiert.

Heute habe ich mein erstes Firefox Addon fertig gestellt. Es ist ein kleines Tool mit dem man sich die Histogramme (wem das jetzt nichts sagt, kann man schnell bei Wikipedia nachschlagen) für Bilder generieren kann.

Wenn man das Addon installiert hat, kann man mit einem Rechtsklick auf ein Bild das Histogrammfenster aufrufen.

Die Option

So sieht es dann aus, wenn man mit der rechten Maustaste auf ein Bild klickt.

Das Histogrammfenster mit dem generierten Histogramm

Uns so sieht dann das dazugehörige Histogramm aus.

Wer sich das Addon jetzt installieren möchte kann das über addons.mozilla.org tun. Allerdings ist der Histogram Viewer aktuell noch in der Sandbox. Das heißt man kann ihn nur installieren wenn man dort einen Account hat (übrigens: wenn man dort einen Account hat, kann man auch Bewertungen und Kommentare für die Addons abgeben und Addons die viele und gute Bewertungen und Kommentare haben, kommen schneller aus der Sandbox heraus und stehen dann der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung, wenn ihr wisst was ich meine). Alle die, die sich dort jetzt nicht registrieren wollen, können auch einfach das Addon von hier herunterladen. Dafür müsst ihr meiner Seite allerdings noch erlauben, Addons bei euch zu installieren.

Wenn ihr den Histogram Viewer dann mal installiert habt, könnt ihr dann damit ein bisschen rumspielen (über euer Feedback würde ich mich freuen) und euch auch mal dieses vermeitlich unspektakulare Bild anschauen. Die ganze Geschichte dazu gibt es hier und hier und hier.

Das Addon habe ich ja bereits in dem Blogeintrag “Firefox Plugins, die die Welt (naja, zumindest ich) bräuchte” vom letzten Oktober beschrieben. Nachdem ich lange darüber nachgedacht habe, ob ich mich daran versuchen, habe ich mich nun doch dazu durchgerungen. Auch wenn die Notwendigkeit für dieses Addon für mich jetzt nicht mehr so groß ist, wie es das noch im Oktober war. Aber ich hielt es für einen guten Einstieg mich endlich mal an so ein Firefox Plugin zu probieren. Tatsächlich war es gut, dass ich damit noch etwas gewartet habe, denn ich habe einige neue Features genutzt, die erst seit Firefox 3 verfügbar sind.

Wer sich übrigens auch mal ein einem Firefox Plugin versuchen möchte, dem lege ich ganz dringend diese Seite nahe: http://developer.mozilla.org/en/Extensions. Da befinden sich sehr umfangreiche Tutorials und Dokumentationen. Ach so, und ein gewissen Grundverständnis von XML und JavaScript sind auch von Nöten.

Sternschnuppenschauen

Samstag, den 2. August 2008

Zur Zeit kann man am nächtlichen Himmel besonders viele Meteore (im Volksmund auch “Sternschnuppen” genannt) beobachten, vorausgesetzt es sind keine Wolken im Weg und man befindet sich außerhalb von (Groß-)Städten, die einem durch die Lichtverschmutzung den Ausblick auf den nächtlichen Sternenhimmel vermiesen. Das man aktuell so viele Meteore sieht, ist übrigens keine Zufall. Der Meteorstroms heißt “Perseiden” und tauchen immer gegen Anfang August auf.

Da wir uns dieses Schaupiel nicht entgehen lassen wollten und es in Berlin sowieso schon schwer genug ist überhaupt Sterne zu erkennen, sind wir vorgestern Abend (als der Himmel noch wolkenfrei war) auf eine abgeschiedenen Wiese im südlichen Brandenburg gefahren, um uns ein paar Sternschnuppen anzuschauen. Mit einer Luftmatratze, Decken und einer Flasche Wein wurde es ein sehr angenehmer Abend an dem wir auch viele Sternschnuppen gesehen haben. Die größte und längste erstreckte sich dabei von Wega bis zum kleinen Wagen (für all jene, die sich mit den Sternbildern ein bisschen auskennen). Nach einer nicht ganz so bequemen Nacht im Auto, haben wir dann morgens kurz nach Sonnenaufgang gemeinsam mit Reh und Hase gefrühstückt und sind zurück gefahren.

Abendhimmel Die Wiese in der Abenddämmerung

WieseAmMorgen und das gleiche Stück Wiese nach dem Sonnenaufgang.

Sonnenaufgang Der Sonnenaufgang über der Wiese.

Ich habe versucht ein paar Bilder zumachen, leider habe ich keine Sternschnuppen aufnehmen können, da die Langzeitbelichtung meiner Kamera nur maximal 8 Sekunden zulässt, was bei weitem nicht genug ist. Auch die Aufnahmen der Sterne sind bei weitem nicht so gut gelungen, wie sie aussahen, daher hier nur die einige Aufnahmen der noch einfach erkennbaren Sternbilder. Danke an A. an dieser Stelle, ohne dessen Stativ auch diese Bilder nichts geworden währen.

GrosserWagen Der große Wagen

Cassiopea Cassiopea

(auf den Vorschaubildern sieht man nicht viel, daher unbedingt drauf klicken um die richtigen Bilder zu sehen)

Leider waren wir mit 25 km Abstand immer noch zu nah am Flughafen Schönefeld, sodass am laufenden Band Flugzeuge über den Himmel zogen. Aber immerhin entstanden dadurch interessante Bilder mit der Langzeitbelichtung.

Flugzeug

Wer also auch mal ein paar Sternschnuppen sehen will, hat noch ein paar Wochen Zeit. Ihr Maximum haben die Perseiden am 12. August. Dann kann mit bis zu 80 Sternschnuppen in der Stunde gerechnet werden. Hier ist eine Liste von Dingen an die man denken sollte (das man in erster Linie eine klare Nacht braucht, setzte ich jetzt einfach mal voraus):

  • einen abgeschirmten Platz, möglichst weit weg von jeglichen Städten und anderen Lichtquellen. Auch 20 km von Berlin entfernt ist die “Dunstglocke” am Horizont sichtbar und klaut einem ein ganzes Stück Himmel. Wer also nicht viel weiter wegfahren möchte, sollte sich ein Platz suchen, wo man einen Waldrand oder ähnliches zur beleuchteten Seite hat.
  • ein Auto um zu oben genannten Platz zu kommen, oder ein Fahrrad für diejenigen, die etwas außerhalb von Städten wohnen
  • Luftmatratze
  • Decke, denn nachts wird es doch etwas kühler. Vielleicht auch eine zusätzliche Decke um die Luftmatratze von unten vor spitzen Steinen oder ähnlichem zu schützen.
  • etwas zu Essen und zu Trinken
  • Mückenmittel (ganz wichtig!)
  • Sternenkarte, wenn man damit umgehen kann. Ich hatte meine leider nicht mit dabei und habe es sehr bereut. Zwar konnte ich die meisten Sternbilder dank meiner 2 Jahre Astronomieunterricht in der Schule noch zuordnen, aber bei einigen war ich mir halt doch nicht mehr so sicher.
  • Fotoapperat mit Langzeitbelichtung
  • Stativ für den Fotoapperat
  • wer möchte: eine Liste von Wünschen, die man mit den Sternschnuppen abarbeiten kann, es sicherlich kommen viele Wunschgelegenheiten zusammen. Aber Achtung: die Liste niemandem zeigen und auch nicht verraten.  :)

So weit war es die Variante für diejenigen, die am gleichen Abend noch zurück wollen. Wer sich etwas mehr Zeit nehmen will und unter den Sternen (oder im Auto wenn es zu kalt wird) übernachten will, kann/sollte auch noch an folgenden Sachen denken:

  • Flasche Wein
  • Korkenzieher
  • Zahnputzzeug
  • Wasser zum Waschen und Zähneputzen
  • Schlafanzug oder andere gemütliche Kleidung
  • etwas zum Frühstück (meine Empfehlung: Crossients, Marmelade, Orangensaft und Espressogetränk)

Dann viel Spaß beim Sternschnuppenschauen