Archiv der Kategorie ‘Fotos‘

JAlbum 8.0 veröffentlicht

Mittwoch, den 21. Mai 2008

Heute wurde die neue Version der JAlbum-Software veröffentlicht. JAlbum 8.0 ist die beste JAlbum Version, die es je gab. Wer jetzt nicht (mehr) weiß, was die JAlbum-Software genau kann und macht, sollte vielleicht vorher noch einmal kurz hier vorbei schauen: Artikel über JAlbum-Software.

Zu den wichtigsten Neuerungen der Version 8.0 zählen:

  • Drag & Drop funktioniert nun für alle Bilder und in der ganzen Ordnerstruktur
  • automatisch generierte RSS Feeds für die Alben
  • Performance Verbesserungen
  • modulare Architektur für bessere (zukünftige) PlugIn-Unterstützung

Die gesamte Liste alle Änderungen kann kann auf der JAlbum Homepage eingesehen werden.

Die (wie ich finde) wohl wichtigste Verbesserung ist die Möglichkeit die Bilder auch innerhalb von JAlbum bearbeiten zu können. Die gesamten Bildbearbeitungsfunktionen sowie deren Verwaltung habe ich während meines Praktikums erstellt.

Screenshot von JAlbum 8

Und es sind noch nicht einmal alle Bildfilter. Es gibt noch 7 weitere, die jedoch noch etwas Feinschliff brauche, bevor wir sie richtig veröffentlichen können. Es wird also noch einiges kommen. Die Filter sind so modular programmiert, dass man auch eigene programmieren kann und diese dem Programm hinzu fügen kann. Die bestehenden Filter sollen in absehbarer Zeit unter einer OpenSource-Lizenz veröffentlicht werden, um andere Entwickler zu ermutigen ebenfalls Bildbearbeitungsfilter für JAlbum zu programmieren.

Ich hoffe, dass diese neuen Funktionen allgemeines Gefallen finden. Ich jedenfalls bin froh, dass ich während meines Praktikums tatsächlich etwas schaffen konnte, was nun auch tatsächlich veröffentlicht wurde.

Edit (22.5.): Mashable hat jetzt auch einen Artikel darüber geschrieben, mit den Bildbearbeitungsfunktionen als Aufhänger.

Berlintipp: Sweden Shoppa

Samstag, den 17. Mai 2008

Wem ich durch den ein oder anderen Eintrag in diesem Blog Lust auf verschiedene schwedische kulinarische Produkte gemacht habe oder auch das ein oder andere typisch schwedische Souvenir haben möchte, dem kann ich den Sweden Shoppa in der Holsteinischen Straße 19 in Berlin Wilmersdorf empfehlen. Es ist ein kleiner Laden, in dem hauptsächlich typisch schwedische Lebensmittel bekommen kann, z.B. Hjortron Sylt, Kanel Bulle oder Pepparkakor.

Sweden-Shoppa3 Sweden-Shoppa1 Sweden-Shoppa2

Ein sehr netter Laden mit freundlichen Besitzern, der einen Besuch auf alle Fälle wert ist.

Typisk Sverige (8): Hjortron

Sonntag, den 30. März 2008

Hjortron, zu deutsch Moltebeere, ist eine sehr seltene Beere, die meist nur in Nordskandinavien und Kanada vorkommt. Sie wächst in der Wildnis Lapplands und ist schwer zu kultivieren. In Schweden wird sie meist zu Marmelade verarbeitet, da die rohen Früchte recht bitter sind. Aber auch als Schnaps, für Essig oder als Süßspeise wird sie verwendet. Aufgrund ihrere Seltenheit und der hohen Nachfrage sind die Beeren und damit die darauf basierenden Lebensmittel sehr teuer sind. Ein mittleres Glas Hjortron-Sylt (Marmelade) kostet normalerweise zwischen 4 und 7 Euro. Die Marmelade schmeckt etwas herb bis bitter, aber sehr fruchtig.

Hjortron Marmelade

Happy Pi-Day

Freitag, den 14. März 2008

Für alle die es nicht wissen: Heute ist der Pi-Tag. Der Tag zur Würdigung der großartigen Zahl π, also
3,1415926535897932384626433832795028841971693993751058209
749445923078164062862089986280348253421170679…

Simpsons Pi(e)
© Twentieth Century Fox

Wer sich nun fragt, warum ausgerechnet heute der Pi-Tag ist, dem seit erklärt, dass heute der 14. März ist. Nach amerikanischer Schreibweise also der 3/14, was an 3,14 erinnert. Anlässlich dieses Tages habe ich mal einige Kleinigkeiten für euch zusammengesucht.

  • Als erstes natürlich noch einmal eine genauere Erläuterung, was der Pi-Tag ist.
  • Nun “A Tribute to Pi“, eine Video zu Ehren der Zahl.
  • Dann noch die Pi-Search, wo man Pi entweder nach bestimmten Zahlenfolgen durchsuchen kann und dann die Nachkommastelle des ersten Treffers zurück bekommt oder man sich eine bestimmte Anzahl von Nachkommastellen ab einer bestimmten Stelle ausgeben kann. Wieso sollte man sich auch nicht eine 8-stellige Telefonnummer merken, indem man sich die 9-stellige Position der Nummer in Pi merken?
  • Und als letzte, auch wenn es nicht ganz zu Pi gehört, wollte ich an dieser Stelle auch noch einmal auf Andrew Nestler’s Guide to Mathematics and Mathematicians on The Simpsons hinweisen. Dort gibt es eine Übersicht über alle mathematischen Referenzen in den Simpsons und natürlich gibt es auch viele Anspielungen auf Pi: “Pi is exactly three!”.

In diesem Sinne: Happy π-Day, everybody!

Neue Homepage für JAlbum

Dienstag, den 26. Februar 2008

Diejenigen bei JAlbum, die in den letzten Monaten mit der Weiterentwicklung des eigentlichen Programms beschäftigt waren, habe hauptsächlich an einer Sache gearbeitet: die neue Homepage!

Nun ist es so weit und sie ist veröffentlicht: www.jalbum.net

Hier ist ein Screenshot:
newJAlbumHomepage1

Und hier die neue Profilseite:
newJAlbumHomepage2

Damit wird JAlbum deutlich mehr eine Community, bei der die Nutzer ihre Fotoalbum präsentieren können und sich vernetzen können. Und wie immer bei JAlbum haben die Nutzer volle Kontrolle über ihr Bilder.

Schaut einfach mal rein. Mein Profil ist noch nicht richtig ausgefüllt, ich denke aber ich werde mich in den nächsten Tagen da mal ransetzten.

Edit (20:15 Uhr): Hier ist der Eintrag aus dem JAlbum-Blog, der die Neuerungen genau erläutert.

BristleBot

Donnerstag, den 21. Februar 2008

Gestern waren die S. und der D. bei uns zu Gast und wir haben uns einen BristleBot gebaut.

Ein BristleBot ist ein kleiner “Roboter” aus einem Zahnbürstenkopf und einem Vibrationsmotor, wie man ihn in Handys findet. Auf die Idee gebracht hat uns das Evil Mad Scientist Laboratoy.

Eigentlich ist das ein ganz einfaches Projekt. Alles was man braucht ist wie gesagt eine Zahnbürste, ein altes Handy mit Vibrationsalarm, ein paar Drähte, eine Knopfzelle und doppelseitiges Schaumstoffklebeband. Das ganze noch richtig zusammegefügt und man hat einen BristleBot:
bristle_bot1 bristle_bot2

Es ist lustig zu zuschauen, wie er über den Tisch “bristlet”. Leider war unser nicht ganz so schnell wie der in dem MES-Demovideo, da wir keine Zahnbürste mit schräg stehenden Bürsten genommen haben. Fertig waren wir da aber noch lange nicht. Wir haben angefangen, noch einige Zusatzfeatures einzubauen, wie z.B. eine kleine Lampe. Jetzt sah unser Bot aus, wie ein Tiefseefisch. Hier eine Langzeitbelichtung, wie er sich im Kreise dreht. Da das ganze auf einer Glasplatte war, sieht man auch noch die Reflektion des Lichtkreises
lichtkreis

Als nächstes haben wir ihn dann auf ein Stück Papier gesetzt und eine Bleistiftmine dran geklebt. Leider waren die gezeichneten Linien kaum als solche zu erkennen. Auch der Versuch, die Mine mit Tinte einzufärben führe nur dazu, dass ein großer Tintenfleck auf dem Papier war. Als er aber dann durch diesen Fleck die Bleistiftmine gezogen hat, sah das sogar ganz gut aus. Darauf ist er dann sogar mit den Borsten durch die Tinte gelaufen. Das ganze nannten wir dann Bristle-Art, welches die interessante rechtlich-philosophische Frage in den Raum stellte:
Wenn ein Roboter Kunst erstellt, wer gilt dann (im rechtlichen Sinne) als Urheber der Kunst: der Roboter oder die Erschaffer des Roboters?
Über eure Ansichten würde ich mich in den Kommentaren freuen.
bristle_art bristle_art2 bristle_art1

Zum Abschluss hier noch ein Bild der Überreste unserer Bastelaktion:
reste

Wir haben auch schon einige Ideen für das nächste Mal: Mit zwei Solarpanelen und dem Motor eine elektrischen Zahnbürste lässt sich sicherlich auch einiges Kreatives anstellen.

Umzug

Sonntag, den 10. Februar 2008

Letzte Woche sind wir mit unserer Firma in ein neues Büro umgezogen. Unser Vermieter hat das Büro gewechselt und bei der Gelegenheit sind alle Firmen auch mit umgezogen. Der Umzug war eigentlich schon seit Wochen angesetzt, aber immer wieder verschoben wurden. Am Montag war es dann endlich so weit. Bereits am Morgen waren einige der Möbel weggebracht, u.a. mein Stuhl. Daher ging es am Vormittag erst einmal darum die restlichen Sachen einzupacken und zu waren, dass die Sachen abgeholt wurden.

umzug_altes_buero1 umzug_altes_buero2 umzug_altes_buero3

Nach dem Mittag waren dann alle Möbel im neuen Büro. Nach einigen Überlegungen, wie wir die Tische anordnen, kamen wir auch auf eine sehr angenehmen Variante, die sich in den nachfolgenden Tagen bewähren sollte.

umzug_neues_buero1 umzug_neues_buero2 umzug_neues_buero3

Ice Bar Stockholm

Sonntag, den 10. Februar 2008

Ebenfalls an dem Wochenende, als meine Schwester zu Besuch war, sind wir in die Ice Bar Stockholm gegangen. Hierbei handelt es sich um eine Bar, in der alles aus Eis ist: der Tresen, die Wände, die Tische, die Bänke und sogar die Gläser.

ice_bar1 ice_bar2 ice_bar3

ice_bar4

Allerdings haben es die Preise in sich. Für umgerechnet 17 Euro Eintritt bekommt man das erste Getränk und den netten Kälteanzug (diesen muss man am Ende leider wieder abgeben). Jedes weitere Getränk kostet dann 8,70 Euro. Bei den Getränken handelt es sich um verschiedene Cocktails, die zu je 4 cl Vodka (die Bar wird betrieben von der schwedischen Vodkafirma Absolut) und 4 cl sonstigen Zutaten bestehen. Nach einer 3/4 Stunde wird man dann auch freundlich gebeten zu gehen. Schließlich verdient die Bar an neuen Kunden mehr als an bleibenden.
Im Inneren herrschen übrigens -5°C. Wenn man von -1°C Außentemperatur da hinein kommt, ist das Erlebnis sicherlich nicht so beeindruckend, als wenn man im Sommer dort hin gehen würde.

Mein Fazit: eine ganz nette, aber teure Erfahrung. Zwar bereue ich meinen Besuch dort nicht, aber noch einmal würde ich sicherlich nicht hin gehen. In diesem Sinne: Skål.

Skansen

Sonntag, den 10. Februar 2008

Vergangenes Wochenende hat meine Schwester mich besucht und wir sind unter anderem in das stockholmer Freiluftmuseum Skansen gegangen. Dort wird u.a. gezeigt wie die Menschen in Schweden in Verschiedenen Regionen und Zeiten gelebt haben. Leider hatten viele der Attraktionen um diese Jahrezeit geschlossen. Ein großer Teil des Museums ist aber auch der Tierpark mit “einheimischen” Tieren und zumindest diese konnte man sehen:

wolf

elch
Und hier nun eine Elchkuh. Leider gab es keine männlichen Elche, mit Geweih machen die noch einiges mehr her. Der Elch wird hier nicht umsonst “König des Waldes” genannt.

rentier robben

fussspuren
Auch wenn es so aussieht, aber das sind leider keine Bärenspuren. Bären gibt es zwar in Skansen auch, aber die haben zu dieser Zeit noch Winterschlaf gehalten. Hierbei handelt es sich um die Spuren von einem Vielfraß (im Englischen übrigens Wolverine, die X-Man Comics/Filme hätten sicherlich ganz schön ein Reiz verloren, hätte man diesen Namen übersetzt).

Von Skansen hat man übrigens auch einen schönen Blick über Stockholm.
globen
Bei dem runden Gebäude im Hintergrund, handelt es sich nicht etwa um ein Atomkraftwerk, sondern um den “Globen”, einer Multifuntionshalle, in der z.B. Konzerte stattfinden oder die für Sportereignisse wie Eishockey benutzt wird. Mit einem Durchmesser von 110m ist es das weltweit größte sphärische Gebäude der Welt.

Typisk Sverige (6): Semla

Dienstag, den 5. Februar 2008

Heute ist in Schweden Semla-Tag. Eine Semla ist ein recht süßes Gebäck, ähnlich einem Windbeutel. Es ist weicher, süßer Teig, gefüllt mit einer marzipanähnlichen Mandelmasse und einer großen Menge Schlagsahne und mit Puderzucker bestreut.

eine schwedische Semla
photo by dahnielson

Der Semla-Tag ist immer am Tag vor Aschermittwoch, also vor Beginn der Fastenzeit. Damit ist dieses Gebäck ein passender Abschied der Nicht-Fastenzeit.

In diesem Sinne: Guten Appetit!