Archiv der Kategorie ‘Praktikum‘

Status der Macht

Donnerstag, den 26. Februar 2009

Ich war vor zwei Wochen mal wieder kurz in Stockholm. Ich will in den Semesterferien wieder ein bisschen für Jalbum arbeiten und der Kurzbesuch war lediglich zur Koordinierung der Aufgaben. Arbeiten werde ich von hier aus.

Jedenfalls ist mir bei dem einen Meeting etwas aufgefallen, und zwar die Stühle auf denen wir saßen:

Stühle im Büro von Jalbum

Die spannende Aufgabe besteht jetzt darin, diese Stühle den Personen zuzuordnen, die auf ihnen gesessen haben: David E. (der Gründer und Chef von Jalbum), Carl (zuständig für Werbung und Geschäftskontakte) und David F. (ich).

Kurz überlegen und wenn ihr die Antwort habt, mit der Maus über den schwarzen Balken gehen.

Links: ich, Mitte: David E. (der Chef), Rechts: Carl (der Marketing-Mensch)

Na also, so schwer war das jetzt doch nicht.

JAlbum 8.0 veröffentlicht

Mittwoch, den 21. Mai 2008

Heute wurde die neue Version der JAlbum-Software veröffentlicht. JAlbum 8.0 ist die beste JAlbum Version, die es je gab. Wer jetzt nicht (mehr) weiß, was die JAlbum-Software genau kann und macht, sollte vielleicht vorher noch einmal kurz hier vorbei schauen: Artikel über JAlbum-Software.

Zu den wichtigsten Neuerungen der Version 8.0 zählen:

  • Drag & Drop funktioniert nun für alle Bilder und in der ganzen Ordnerstruktur
  • automatisch generierte RSS Feeds für die Alben
  • Performance Verbesserungen
  • modulare Architektur für bessere (zukünftige) PlugIn-Unterstützung

Die gesamte Liste alle Änderungen kann kann auf der JAlbum Homepage eingesehen werden.

Die (wie ich finde) wohl wichtigste Verbesserung ist die Möglichkeit die Bilder auch innerhalb von JAlbum bearbeiten zu können. Die gesamten Bildbearbeitungsfunktionen sowie deren Verwaltung habe ich während meines Praktikums erstellt.

Screenshot von JAlbum 8

Und es sind noch nicht einmal alle Bildfilter. Es gibt noch 7 weitere, die jedoch noch etwas Feinschliff brauche, bevor wir sie richtig veröffentlichen können. Es wird also noch einiges kommen. Die Filter sind so modular programmiert, dass man auch eigene programmieren kann und diese dem Programm hinzu fügen kann. Die bestehenden Filter sollen in absehbarer Zeit unter einer OpenSource-Lizenz veröffentlicht werden, um andere Entwickler zu ermutigen ebenfalls Bildbearbeitungsfilter für JAlbum zu programmieren.

Ich hoffe, dass diese neuen Funktionen allgemeines Gefallen finden. Ich jedenfalls bin froh, dass ich während meines Praktikums tatsächlich etwas schaffen konnte, was nun auch tatsächlich veröffentlicht wurde.

Edit (22.5.): Mashable hat jetzt auch einen Artikel darüber geschrieben, mit den Bildbearbeitungsfunktionen als Aufhänger.

Oscarverleihung und Praktikumsbericht

Mittwoch, den 27. Februar 2008

Die Zusammenfassung seines Praktikums zu schreiben, zwei Tage nachdem man die Oscarverleihung gesehen hat, sorgt für einen gewissen sprachlichen Pathos bei den Danksagungen.

Thanks to the Acadamy! (Grüße an M.Z. an dieser Stelle)

Neue Homepage für JAlbum

Dienstag, den 26. Februar 2008

Diejenigen bei JAlbum, die in den letzten Monaten mit der Weiterentwicklung des eigentlichen Programms beschäftigt waren, habe hauptsächlich an einer Sache gearbeitet: die neue Homepage!

Nun ist es so weit und sie ist veröffentlicht: www.jalbum.net

Hier ist ein Screenshot:
newJAlbumHomepage1

Und hier die neue Profilseite:
newJAlbumHomepage2

Damit wird JAlbum deutlich mehr eine Community, bei der die Nutzer ihre Fotoalbum präsentieren können und sich vernetzen können. Und wie immer bei JAlbum haben die Nutzer volle Kontrolle über ihr Bilder.

Schaut einfach mal rein. Mein Profil ist noch nicht richtig ausgefüllt, ich denke aber ich werde mich in den nächsten Tagen da mal ransetzten.

Edit (20:15 Uhr): Hier ist der Eintrag aus dem JAlbum-Blog, der die Neuerungen genau erläutert.

Praktikumsbericht und Procrastination

Dienstag, den 19. Februar 2008

Ursprünglich hatte ich mir vorgenommen, diese Woche die Rohfassung meines Praktikumsberichts fertig zu bekommen. Da es aber nicht so aussieht, als ob ich das auch schaffen würde, möchte ich mich daher einem damit sehr eng verbundenen Thema widmen:

Procrastination

vom Merriam-Webster-Dictionary definiert als “to put off intentionally the doing of something that should be done“.

Wem diese Erklärung nicht reicht, hier sind zwei kleine Filme, die in das Thema einführen:
Tales of mere existance: Procrastination
The Show with Ze Frank: How to procrastinate
Und hier das ganze noch einmal grafisch dargestellt:
MillionDollarYear: Procrastination-Flow-Chart

In der deutschsprachigen Literatur wird “Procrastination” auch oft als “Aufschieberitis” bezeichnet. Ein grauenhaftes Wort, wie ich finde. Die eingedeutschte Version “Prokrastination” ist zwar etwas besser, dennoch bevorzuge ich den englischen Term, dessen erste Erwähnung übrigens ins Jahr 1548 zurück reicht.

Das Lustige an Procrastination ist, dass man damit ab einen gewissen Punkt auf eine reflexive Metaebene abdriftet. Das heißt, man bemerkt, dass man eigentlich ganz andere Sachen tut, als man tun sollte und erkennt dieses auch als Procrastination, doch anstatt mit der Sache anzufangen, die man tut sollte, fängt man an über Procrastination zu lesen oder zu schreiben. Drei mal dürft ihr raten, was ich hier gerade mache. (Wow, ist das jetzt schon wieder Meta-Meta-Procrastination?) In der Social-Community 43Things, bei der sich Nutzer gegenseitig helfen Ziele zu erreichen, ist “stop procrastinating” das zweithäufigste Ziel nach “lose weight”. Ironischerweise findet man in den Kommentaren des öfteren so Sätze wie “I am actually procrastination as I write this.”

Nun muss die Tatsache, dass man eine Sache vor sich her schiebt noch lange nicht heißen, dass man seine Zeit nur verschwendet. Procrastination kann sogar eine sehr produktive Sache sein. Das ganze heißt dann auch Productive Procrastination oder auch Structured Procrastination. Das bedeutet, dass man anstelle etwas wirklich Wichtigem, was man eigentlich tun sollte, viele andere Dinge erledigt, die auch getan werden sollten, aber halt nicht so dringend sind, wie die erste wichtige Sache. Nicht umsonst sagt man, dass die Wohnung eines Studenten selten sauberer ist, als in der Prüfungszeit.

Ich hoffe das reicht als kleiner Einblick in das Thema Procrastination. Ich werde mich nun wieder produktiveren Dingen widmen, als diesen Artikel zu schreiben. Ich werde sicher gleich anfangen mit meinem Praktikumsbericht, aber vorher will ich als Vorbereitung nur noch diese beiden Artikel lesen:
Academic Productivity: How to complete your PhD (or any large project)
Study Hacks: How to Schedule Your Writing Like a Professional Writer

Hej då, Sverige!

Mittwoch, den 13. Februar 2008

… und schon sind 4 Monate vorbei. In wenigen Stunden werde ich in den Flieger nach Berlin steigen und mich vorerst von Schweden verabschieden müssen. Auch wenn ich mich freue, wieder nach hause zu kommen, so gibt es doch auch einen gewissen Abschiedsschmerz. Gestern hatte ich meinen letzten Arbeitstag und zum Abschied, sind wir anschließend noch im Simulator Autorennen fahren und Essen gegangen.

Ursprünglich hatte ich dieses Blog gestartet, um Freunde, Verwandte und Bekannte über mein Praktikum und meine Zeit in Schweden auf dem Laufenden zu halten. Meine Besucherzahlen zeigen mir jedoch an, dass es mittlerweile weit mehr als nur jene genannten Personengruppen sind, die mein Blog lesen. Es scheint also Leute zu interessieren, was ich zu erzählen habe, ob nun über Schweden oder andere Themen. Deshalb und weil mir das Bloggen Spaß macht, werde ich dieses Blog weiterführen. Zwar werde ich bei nächster Gelegenheit den Namen ändern, aber ich werde auch weiterhin über schwedische Eigenheiten und Traditionen berichten, die mir im Laufe meiner Zeit hier aufgefallen sind. Darüber hinaus werde ich mich auch immer noch zu aktuellen Ereignisse und Auffälligkeiten in der Welt um mich herum äußern.

Für mich geht im kommenden Semester mein „reguläres“ Studium weiter und darüber hinaus werde ich meine Bachelorarbeit schreiben. Es verspricht also eine spannende und arbeitsreiche Zeit zu werden.

Ich hoffe euch auch weiterhin als Leser meines Blogs begrüßen zu dürfen. Danke, dass ihr mir bisher die Treue gehalten habt.

Viele liebe Grüße
David (nun bald nicht mehr in Stockholm, sondern wieder in Berlin)

P.S. Von nun an bin ich dann wieder unter meiner berliner Adresse/Telefonnummer zu erreichen. Wer also meine schwedische Adresse oder Telefonnummer hat, kann diese getrost löschen.

Umzug

Sonntag, den 10. Februar 2008

Letzte Woche sind wir mit unserer Firma in ein neues Büro umgezogen. Unser Vermieter hat das Büro gewechselt und bei der Gelegenheit sind alle Firmen auch mit umgezogen. Der Umzug war eigentlich schon seit Wochen angesetzt, aber immer wieder verschoben wurden. Am Montag war es dann endlich so weit. Bereits am Morgen waren einige der Möbel weggebracht, u.a. mein Stuhl. Daher ging es am Vormittag erst einmal darum die restlichen Sachen einzupacken und zu waren, dass die Sachen abgeholt wurden.

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Nach dem Mittag waren dann alle Möbel im neuen Büro. Nach einigen Überlegungen, wie wir die Tische anordnen, kamen wir auch auf eine sehr angenehmen Variante, die sich in den nachfolgenden Tagen bewähren sollte.

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Toller Job

Montag, den 14. Januar 2008

Da sitzen und Comics lesen und trotzdem versteht jeder im Büro, dass es ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist. Schön.

Rückblick: Wie ich an meinem Praktikumsplatz gekommen bin

Mittwoch, den 28. November 2007

Ich blogge hier nun schon eine ganze Weile, über mein Praktikum und mein Leben in Schweden, aber ich habe bisher noch nicht erzählt, ich ich überhaupt an dieses Praktikum gekommen bin, bzw. wieso ich ausgerechnet nach Schweden wollte (auch eine häufig gestellte Frage) und wieso ausgerechnet im Winter (fast genau so häufig gestellt). Den ganzen Beitrag lesen »

Gefangen im Büro

Freitag, den 23. November 2007

Heute Abend war ich irgendwann der letzte von unserer Firma, der noch im Büro saß. Das passiert zwar nicht immer, aber es ist auch nichts Ungewöhnliches. Ich las gerade noch über einige Zeilen Code, die ich nachträglich noch mit Kommentaren schmückte, wie es sich zwar eigentlich nicht gehört, aber es die meisten Programmierer dennoch machen, als ich, in freudiger Erwartung auf meinen baldigen Feierabend, mich noch einmal reckte, um meine Konzentration noch einmal für weitere 5 Minuten zu heben, und plötzlich der Alarm in unseren Büro los ging.

Was wird passieren? Wird David es aus dem Gebäude schaffen? Werden die herbeieilenden Heerscharen von Polizisten Verständnis mit seiner Situation haben oder wird unser Held erst einmal eine Nacht hinter schwedischen Gardinen verbringen müssen, bis seine Unschuld in diesem Fall geklärt werden kann? Kann sie überhaupt geklärt werden? Und was hat das ganze mit den ominösen NullPointerExceptions zu tun, mit denen sich unser Held eine Stunde vorher herum schlagen musste? Das alles und noch viel mehr gibt es nicht etwa in der nächsten Folge, sondern einfach indem man hier auf <weiter> klickt. Den ganzen Beitrag lesen »