Mein neues Spielzeug

Seit Donnerstag habe ich ein neues Spielzeug, und zwar dieses kleine Gerät:

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Wer das Gerät jetzt nicht auf anhieb erkennt, braucht sich nicht zu schämen. Es handelt sich dabei um den XO, den Laptop der Initiative „One Laptop per Child“ (OLPC), vormals auch als Projekt „100 $ Laptop“ bekannt. Allerdings kostet diese Gerät etwas mehr als 100$, weswegen das Projekt auch umbenannt wurde. Aktuell kostet der Laptop um die 150 $ allerdings kann man ihn nicht so ohne weiteres kaufen. Entwickelt wurde er speziell für Kinder in Entwicklungsländern, um ihnen einen Zugang zum Internet und zu moderner Technik zu erleichtern und damit dem Digital Divide entgegen zu wirken. Hin und wieder gibt es Aktionen, in denen man sich zwei Laptop für 300$ bestellen kann, einer wird einem geliefert und der andere wird gespendet.

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Ich habe mir dieses Gerät allerdings nicht gekauft, sondern ihn als Leihgabe von der Uni erhalten. Im Rahmen eines Kurses, in dem es um Mediendidaktik, vernetztes Lernen und den Einsatz des Internets im Unterricht geht, habe ich den Laptop bekommen, um ihn genau unter diesen Gesichtspunkten zu evaluieren.

Bis jetzt kann ich nicht nich all zu viel sagen, da ich bisher erst ein wenig damit herumgespielt habe. Allerdings fällt auf, dass man schon beim Schreiben erkennt, dass er für Kinderhände entwickelt wurde. Die Tasten sind für einen Erwachsenen etwas nah bei einander. Außerdem fällt es manchmal schwer sich auf die neuen interaktiven Konzepte einzulassen, auf denen das System aufbaut, wenn man bereits Erfahrung mit gängigen Betriebssystemen hat und dementsprechend auch eine gewisse erwartungshaltung, wie sich so ein Gerät bei bestimmten Aktionen zu verhalten hat. So viel als kurzer Einstieg von mir. Ich werde hier sicherlich noch mehr schreiben, wenn ich ihn etwas näher betrachtet habe.

Wer sich in der Zwischenzeit etwas schlauer über die Initative und deren Entwicklung machen möchte, dem empfehle ich die beiden TED-Videos „The vision behind One Laptop Per Child“ und „One Laptop per Child, two years on“ , beide von Nicholas Negroponte, dem Gründer der Initiative.

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Kreativtipp

Es ist ja nun schon eine Weile her, seit ich meinen letzten Blogeintrag geschrieben habe. Das liegt zum einen daran, dass das neue Semester angefangen hat und die Arbeitsbelastung recht hoch ist. Zum Anderen habe ich in den letzten Wochen besonders auf das vorletzte Wochenende hin gearbeitet. Da habe ich nämlich zusammen einem Freund ein Seminar geleitet, für das es einiges vorzubereiten gab. Das Seminar hatte zum Zweck, Jugendlich für die Gremienarbeit auf Landesebene fit zu machen. Nachdem die Anmeldezahlen zunächst sehr verhalten ausfielen und wir kurz davor standen das Seminar abzusagen, waren es am Ende doch 16 angemeldete Jugendliche.
Inhaltlich habe ich mich u.a. Um die Themenblöcke Zeitmanagement und Zielmanagement gekümmert. Besonders das Zeitmanagement lag mir am Herzen und es war ein voller Erfolg. Inhaltlich habe ich mich dabei hauptsächlich auf das System Getting Things Done des amerikanischen Authors David Allen bezogen. Und ich habe diesen Vortrag auch vorbereitet mit der Intention ihn bei anderen Gelegenheiten auch wieder halten zu können. Wenn also Interesse besteht, einfach bei mir melden!
Worauf ich mit diesem Artikel aber eigentlich hinaus wollte: im Rahmen des Vortrags habe ich auch ein neues „Spielzeug“ einsetzen können: Post-It-Spray!

Post-It-Spray

Wie der Name schon andeutet ist das ein Spray, mit dem man aus jedem Zettel einen Klebezettel machen kann. Einfach die Rückseite eines Blatt Papiers, eines Zettels oder eines Posters einsprühren, etwas trocknen lassen und schon kann man das Blatt auf andere Oberflächen kleben und problemlos wieder ablösen.
An dieser Stelle sei noch einmal der Hinweis angebracht, dass „Post-It-Spray“ nur meine Bezeichnung für das Produkt ist. Der richtige Name lautet: „Creativ Mount“ von 3M. Eigentlich mach ich nur sehr ungern Werbung für konkrete Produkte, allerdings mache ich hier mal einen Ausnahme. Die genaue Bezeichnung ist in diesem Zusammenhang wichtig, da es von 3M auch ähnliche Produkte gibt, z.B. „Spray Mount“, die aber nicht als „Post-It-Spray“ zu gebrauchen sind. Also aufpassen: Verwechslungsgefahr!
Auch wenn es nicht ganz billig ist (dafür aber sehr ergibt, also nur ganz sparsam benutzen) hat sich dieses Spray für mich bewährt und ich werde es sicherlich häufiger für didaktische oder kreative Zwecke einsetzen. Eine gute Ergänzung für jeden Moderatoren- oder Materialkoffer, gehört direkt neben das Kreppklebeband.

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Bastelprojekt Wall-e

Darf ich vorstellen: Wall-e
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Wie der ein oder andere vielleicht durch die massive Werbekampagne mitbekommen hat ist letzte Woche der neue Pixar Film Wall-e gestartet. Da ich Pixarfilmen grundsätzlich mag, habe ich ihn mir auch gleich angeschaut. Ein sehr schöner Film, an dem auch Erwachsene ihren Spaß haben werden. Die zugemüllte Erde ist großartig animiert und wer aufmerksam aufpasst findet viele schöne Anspielungen an andere Filme (vor allem aber nicht nur Pixar-Filme) und auch an Apple. Nicht nur sieht der weibliche Robotor EVE aus wie aus Apples I-Serie, auch wenn Wall-e seine Akkus aufgeladen hat, erklingt der Sound den ein handelsüblicher Mac beim Starten macht.

Aber um den Film soll es hier eigentlich gar nicht gehen. Ich habe letzte Woche auch einen Bastelbogen von Wall-e gefunden. Genauere gesagt habe ich mehrere gefunden und mich aus Gründen der Qualität für den detailreichsten und offensichtlich besten entschieden. Die Bilder des entstandenen Papier Wall-e davon könnt ihr nun hier betrachten.

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Eigentlich sollte das nur eine kleine Nebenbeschäftigung werden, allerdings habe ich zugegebener Maßen den Detailreichtum dieses Modells unterschätzt. Alles in allem habe ich rund 14 Stunden an diesem Wall-e gesessen.

Heruntergeladen habe ich ihn auf der Seite paper-replika.com. Dort findet man nicht nur Wall-e selbst, sondern insgesamt 12 verschiedene Modelle aus dem Film, darunter auch EVE, das Raumschiff die AXION, viele der kleinen Robotor und auch Zubehör wie Müllwürfel und Feuerlöscher. Viele dieser Modelle sind in zwei verschiedenen Großen zu bekommen und ich rate dringend die vergrößerten Versionen zu nehmen. Selbst das war bei einigen kleinen Teilen schon eine ganz schöne Friemelei, aber das ganze jetzt auch noch in halber größe will ich mir eigentlich gar nicht vorstellen. (kleiner Hinweis zu der Internetseite: mir passiert es im Firefox dort häufig, dass die aufgerufene Seite nicht läd, sondern ich nur eine weiße Seite sehe. Der Trick ist einfach auf den Zurück-Button zu klicken und man kommt auf die gewünschte Seite)

Die Dateien auf der Seite sind passwortgeschützt, aber die Passwörter stehen auf der Seite der Bauanleitung und sind gleich der Domain der Seite.

Wer sich also jetzt auch mal an so ein Papiermodell wagen möchte, dem empfehle ich folgendes: wie schon gesagt sich die großen Versionen der Modelle herunterladen (gekennzeichnet durch ein 2x mit Titel, teilweise sind aber auch die kleinen und großen Modelle auf der gleichen Seite, z.B. beim Feuerlöscher). Für den Druck lohn es sich ein paar Euro zu investieren und in einen professionellen Copy-Shop zu gehen und die Dateien dort mit einem Farblaserdrucker auf hochqualitatives und etwas dickeres Papier zu drucken. Zum Ausschneiden braucht man eine sehr feine Schere (die an meinem Taschenmesser hat mir gute Dienste erwiesen), da man sehr genau schneiden muss. Für das Zusammenkleben habe ich mehrere Holzschaschlikspieße und Zahnstocher genutzt. AlsKlebstoff eignet sich ein Klebestift. Je nach dem wie viel Klebefläche ist, kann man entweder mit dem Stift direkt die Klebefläche einschmieren oder aber mit den Spießen den Klebstoff genau dort hin streichen, wo man ihn braucht. Auch zum Zusammendrücken eignen sich die Spieße sehr gut. Etwas Pappe um Verstärken oder sogar zum Füllen von kleinen Teilen ist nützlich.

Für Leute, die bisher noch keine solcher Modelle zusammengebaut haben, würde ich empfehlen mit einem der anderen Robotor anzufangen und nicht mit Wall-e oder EVE, da diese doch etwas komplexer sind. Wer sich auch so viel nicht zutraut oder unbedingt Wall-e machen möchte findet kann auch dieses einfachere Modell nehmen.

Ich selbst habe als Kind ein 1,35 m langes sehr detailreiches Modell der Titanic zusammengebaut. Das ist nun schon eine Weile her, aber das Know-How war teilweise noch vorhanden oder kam wieder. Dadurch kann es durchaus sein, dass ungeübte Personen für Wall-e deutlich länger brauchen als die oben erwähnen 14 Stunden. Übrigens eignet sich diese Zeit sehr gut um Podcasts (bei mir haben sich einige angesammelt)  oder Hörspiele zu hören.

In nächster Zeit, werde ich auch noch einige der anderen Modelle in Angriff nehmen und natürlich auch Bilder davon hier veröffentlichen.

Wenn jemand sich selber an eines der Modelle wagt und auch fertig stellt, würde ich mich freuen, wenn die Bilder dazu in den Kommentaren verlinkt werden.

Viel Spaß beim Basteln.

[Edit]: Da recht viele Leute auf diese Seite kommen, da sie ein Papiermodell der Titanic suchen, hier der Link zu dem Titanic-Modell bei Amazon. Auch hier viel Spaß beim Basteln.

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meine Firefox Addons

Nachdem ich ja kürzlich mein erstes eigenes Firefox-Addon hier vorgestellt habe, dachte ich mir, kann ich ja auch mal die wichtigsten meiner installierten Addons hier vorstellen:

Better GMail
Better GMail

Da ich Google Mail für meine E-Mail nutze, empfinde ich dieses Plugin als sehr nützlich. Streng genommen ist es nur eine Sammlung an Greasemonkey Script, die in ein Addon compiliert wurden. Aber es bietet gute Möglichkeiten, die einzelnen Veränderungen nach Bedarf ein-/auszuschalten.

Better GReader
Better GReader

Better GReader ist für Google Reader, was Better GMail für Google Mail ist. Viele Greasemonkey Scripts kombiniert um besser mit den verschiedenen Feeds arbeiten zu können.

ColorZilla
ColorZilla

Mit ColorZilla kann man pixelgenau die Farbe eines bestimmten Punkts auf einer Internetseite oder im Browser bestimmen kann. Außerdem zeigt er den Pfad eines Elements im DOM-Tree, wenn man darüber geht.

CuteMenues2
CuteMenues2

Dieses Addon fügt für alle möglichen Menüpunkte, sowohl in der Menüleiste als auch im Kontextmenü (rechtsklick) kleine Icons ein. Dadürch findet man die gewünschte Option optisch viel schneller.

DOM Inspector
DOM Inspector

Ein Muss wenn man mit JavaScript arbeiten möchte. Es zeigt den Aufbau des Dokuments als XML-Baum, den man dann bei Bedarf ändern kann.

DragDropUpload
DragDropUpload

Statt jedesmal wenn man eine Datei in ein Formular hochladen möchte auf „Durchsuchen“ zu gehen und sich durch das Dateimenü zu kämpfen kann man hiermit die Dateien ganz bequem via drag and drop in das Dateifeld ziehen. Das ist meist um ein vielfaches schneller als sie jedesmal neu zu suchen.

FireFTP
FireFTP

FireFTP ist ein FTP Programm im Firefox, was alle notwendigen Funktionen erfüllt, und schnell und leicht zu handhaben ist.

GooglePreview
Google Preview

GooglePreview ist üblicherweise eines der ersten Addons, was ich vermisse, wenn ich an einem anderen Computer/Browser arbeite. Beim Suchen in Google und Yahoo zeigt es kleine Vorschaubilder der Suchresultate neben dem Ergebnis an. Es ist unglaublich wie viel so ein kleines Bild ausmachen kann. Damit lassen sich Seiten sehr schnell wiedererkennen und auch schnell bewerten, ob relevant oder nicht.

Greasemonkey
Greasemonkey

Über Greasemonkey habe ich ja hier schon mal geschrieben. Eine Scripts sind mitunter schnell erstellt. Jedoch besteht die Gefahr, dass wenn man einmal auf den Geschmack gekommen ist, man sich häufiger mal denkt: „Diese Sache gefällt mir an dieser Seite nicht, mache ich mir doch schnell man ein Greasemonkey Script, was das für mich ändert.“
Aber auch wer sich keine eigenen Scripts basteln will, kann dieses Addon gut gebrauchen und sich unter userscripts.org aus einer Vielzahl von Scripts diejenigen raussuchen, die einem nützlich erscheinen.

Histogram Viewer
Histogram Viewer

Hierzu brauche ich nicht mehr viel schreiben. Wer dennoch mehr wissen will, dem sei dieser Eintrag hier empfohlen.

Image Zoom
Image Zoom

Damit kann man Grafiken und Bilder zoomen. Das ist besonders praktisch, wenn man bei einer Internetseite sehen möchte, wie das Design wirkt, wenn die Bilder etwas größer/kleiner sind.

Link Alert
Link Alert

Diese Addon zeigt an, ob ein Link sich in einem neuen Fenster öffnen wird, oder wenn es sich um herunterladbare Dateien handelt, dann zeigt es ein Icon für die Datei an.

MeasureIt
MeasureIt

Mit diesem Addon lassen sich Regionen einer Webseite genau abmessen. Für das Erstellen neuer Seiten durchaus praktisch.

QuickRestart
QuickRestart

Mit QuickRestart lässt sich Firefox mit nur einem Klick neustarten und dabei bleiben die Tabs und Seiten gespeichert. Das ist nicht nur praktisch wenn man mal die Speicherlast nach einigen Stunden aktivem Surfen reduzieren will, sondern auch wenn man eigene Addons entwickelt, da der Firefox nach jeder kleinen Änderung neu gestartet werden muss, damit die Änderungen wirksam werden.

ReloadEvery
ReloadEvery

Hiermit lässt sich eine Internetseite in regelmäßigen vom Nutzer bestimmten Abständen neu laden. Das ist zum einen praktisch, wenn man ganz gespannt auf eine Änderung einer Seite wartet, aber auch um auf dem neusten Stand zu bleiben, bei Seiten die sich regelmäßig ändern, wie z.B. Ebay Auktionen.

Screen grap!
Screen grap!

mit Screen grap! lassen sich einfach Screenshots von Webseiten machen, sowohl vom Nutzer gewählte Regionen, als auch von dem ganzen sichtbaren Bereich oder von der ganzen Seite unabhängig davon, welcher Teil sichtbar ist.

Stylish
Stylish

Stylish ist wie Greasemonkey nur für CSS. Damit lassen sich das Aussehen von Webseiten ändern. Vorhandene Styles können über userstyles.org gefunden werden

URLParams
URLParams

URLParams zeigt GET und POST Parameter von Webseiten kann. Außerdem kann man diese Werte auch ändern oder neue erstellen und die Seite damit erneut laden. Für Webentwicklung ganz praktisch.

Web Developer
Web Developer

Web Developer ist das ultimative Tool für die Webentwicklung mit so vielen nützlichen Funktionen, dass man alle hier gar nicht aufzählen kann, daher hier nur die wichtigsten: Live-Bearbeitung von HTML und CSS; Java, JavaScript und CSS gezielt ausstellen; Validitätsprüfungen für HTML, CSS, JS; Anzeige verschiedener Detailinformationen über die Seite; Anzeige von verschiedenen Elementen; uvm.

Ich hoffe ich konnte einen kleinen Überblick über meine wichtigsten Firefox Addons schaffen. Was sind eure wichtigsten Addons und wofür nutzt ihr sie?

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Meine Bachelorarbeit

Ich habe hier ja bereits erwähnt, dass ich meine Bachelorarbeit bereits hinter mir habe. Bis jetzt allerdings habe ich bewusst noch nicht erwähnt worüber ich geschrieben habe. Nun ist es so weit. Das Thema meiner Bachelorarbeit war:

Pipeline Based Image Editing with JAlbum

Das mag sicherlich den meisten nichts sagen, und das ist auch nicht sehr verwunderlich. Daher ist hier eine kurze, leicht verständliche Zusammenfassung der Arbeit:

Grundsätzlich geht es darum ein Konzept und eine prototypische Anwendung für den Bereich der Bildbearbeitung zu entwickeln, bei denen die Reihenfolge der angewendeten Schritte flexibel und korrigierbar ist. Mein Standardbeispiel war immer: Angenommen man hat ein digitales Urlaubsbild, das man etwas verbessern will. Zuerst schneidet man den interessanten Teil heraus, dann rotiert man es noch etwas, bis der Horizont wirklich waagerecht ist und anschließend korrigiert man noch die Farben etwas, sodass sie so richtig schön leuchten. Dann stellt man fest, man hat eine paar wichtige Details im Hintergrund mit weggeschnitten. In einem normalen Bildbearbeitungsprogramm muss man dann solange auf rückgängig drücken, bis man beim ursprünglichen Bild angelangt ist, dieses dann noch einmal zurechtschneiden und dann sowohl die Rotation als auch die Farbkorrektur noch einmal anwenden. Mein entwickeltes Konzept und die dazugehörige Demo-Software erlaubt es einem, die Schritte „Zuschneiden“,“Rotieren“ und „Farbkorrektur“ in einer Liste zu sehen. So kann man jeden einzelnen Schritt noch einmal anpassen, ohne die anderen ändern oder entfernen zu müssen. Also könnte man in unserem Beispiel den Rand zum Zurechtschneiden noch einmal etwas korrigieren und alle nachfolgenden Veränderungen werden ebenfalls auf das neue Bild angepasst. Auf Basis der Bildbearbeitungsfunktionen von JAlbum, die ich im Laufe meine Praktikums eingearbeitet habe, habe ich das Konzept spezifiziert und auch meine Anwendung darauf aufgebaut.

Screenshot der Software PipelineManager

Wer es jetzt noch genauer haben möchte, kann sich gern die ganze Arbeit durchlesen. Hier ist meine Bachelorarbeit zum Download. Und dazu gibt es auch das Demoprogramm, so dass jeder mal etwas damit herumspielen kann. Die Dateien müssen erst entpackt werden, bevor die Jar-Datei ausgeführt werden kann. Das Programm setzt eine installierte Java Runtime Environment voraus.

Ich bitte zu beachten, dass die Arbeit unter einer anderen Lizenz steht, als der Rest dieser Homepage. Es ist auf Seite 2 der Arbeit erwähnt und handelt sich um die Creative Commons Lizenz: Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 3.0 Germany.

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Mein erstes Firefox Addon: Histogram Viewer

[Edit: 30. April 2010] Ich habe soeben die Version 2.0 veröffentlicht, die weitere neue Features enthält.

[Edit: 13. November 2008]  Seit gestern gibt es die Version 1.1 des Histogram Viewers. Wer also seine Version vor dem 12. November 2008 heruntergeladen hat, sollte sich die neue Version installieren. Neben der Kompatiblität mit Firefox 3.1 beta 1 sind jetzt auch zwei Bugs korrigiert.

Heute habe ich mein erstes Firefox Addon fertig gestellt. Es ist ein kleines Tool mit dem man sich die Histogramme (wem das jetzt nichts sagt, kann man schnell bei Wikipedia nachschlagen) für Bilder generieren kann.

Wenn man das Addon installiert hat, kann man mit einem Rechtsklick auf ein Bild das Histogrammfenster aufrufen.

Die Option

So sieht es dann aus, wenn man mit der rechten Maustaste auf ein Bild klickt.

Das Histogrammfenster mit dem generierten Histogramm

Uns so sieht dann das dazugehörige Histogramm aus.

Wer sich das Addon jetzt installieren möchte kann das über addons.mozilla.org tun. Allerdings ist der Histogram Viewer aktuell noch in der Sandbox. Das heißt man kann ihn nur installieren wenn man dort einen Account hat (übrigens: wenn man dort einen Account hat, kann man auch Bewertungen und Kommentare für die Addons abgeben und Addons die viele und gute Bewertungen und Kommentare haben, kommen schneller aus der Sandbox heraus und stehen dann der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung, wenn ihr wisst was ich meine). Alle die, die sich dort jetzt nicht registrieren wollen, können auch einfach das Addon von hier herunterladen. Dafür müsst ihr meiner Seite allerdings noch erlauben, Addons bei euch zu installieren.

Wenn ihr den Histogram Viewer dann mal installiert habt, könnt ihr dann damit ein bisschen rumspielen (über euer Feedback würde ich mich freuen) und euch auch mal dieses vermeitlich unspektakulare Bild anschauen. Die ganze Geschichte dazu gibt es hier und hier und hier.

Das Addon habe ich ja bereits in dem Blogeintrag „Firefox Plugins, die die Welt (naja, zumindest ich) bräuchte“ vom letzten Oktober beschrieben. Nachdem ich lange darüber nachgedacht habe, ob ich mich daran versuchen, habe ich mich nun doch dazu durchgerungen. Auch wenn die Notwendigkeit für dieses Addon für mich jetzt nicht mehr so groß ist, wie es das noch im Oktober war. Aber ich hielt es für einen guten Einstieg mich endlich mal an so ein Firefox Plugin zu probieren. Tatsächlich war es gut, dass ich damit noch etwas gewartet habe, denn ich habe einige neue Features genutzt, die erst seit Firefox 3 verfügbar sind.

Wer sich übrigens auch mal ein einem Firefox Plugin versuchen möchte, dem lege ich ganz dringend diese Seite nahe: http://developer.mozilla.org/en/Extensions. Da befinden sich sehr umfangreiche Tutorials und Dokumentationen. Ach so, und ein gewissen Grundverständnis von XML und JavaScript sind auch von Nöten.

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Google Chrome veröffentlicht

Na das ging ja schnell. Heute morgen noch angekündigt und schon ist Google Chrome, der neue Open Source Webbrowser von Google, veröffentlicht. Ich habe ihn bereits heruntergeladen und ein bisschen damit rumgespielt. Ich muss sagen, es gefällt mir was ich da sehe. Er ist sehr einfach gehalten, halt in typischer Google Manier. Allerdings gibt es jetzt nichts, was mich spontan vom Hocker haut. Alles ganz nett halt, aber ich vermisse Firefox Zusatzfunktionalitäten.

Wer sich ein genaueres Bild machen möchte kann ihn ja selber mal ausprobieren oder sich die Screenshot Tour von Lifehacker anschauen. Die haben alle wichtigen Punkte, die einem so zum Anfang auffallen ganz nett zusammengefasst.  So viel erst einmal von mir zu Google Chrome.

Ich werde ihn mir in der nächsten Zeit noch einmal genauer anschauen und wenn ich es für berichtenswert halte, werde ich dazu hier auch noch was schreiben. Sicherlich wird zu langfristige Entwicklung auf dem Browsermarkt nun um so interessanter.

Edit (22:48): und gleich den ersten Bug gefunden. Diesen Eintrag habe ich in Google Chrome geschrieben und beim Veröffentlichen hat er mir im TinyMC-Editor von WordPress gleich mal alle Zeilenumbrüche rausgelöscht. In Firefox klappte es dann wieder problemlos. Komisch. Naja typische Early-Adopter-Probleme.

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Linktipps (5)

Es ist eine Weile her, seit ich die letzten Linktipps veröffentlicht habe. Daher haben sich in der Zwischenzeit auch wieder einige angesammelt.Normalerweise zähle ich die Links hier in der Reihenfolge auf, in der ich im Web über sie stolpere. Aber heute morgen viel mir eine Meldung auf, die so tagesaktuell war, dass ich sie als erstes Posten wollte und damit auch diesen Beitrag schon heute veröffentlichen. Daher hier aus aktuellem Anlass:

Google Chrome Comic

Gestern hat Google angekündigt, dass es morgen einen eigenen Open-Source Browser namens Google Chrome veröffentlichen wird. Hier schon einmal ein Comic, welches die Features und Konzepte hinter Google Chrome erläutert. Ich muss sagen, es sind einige interessante und erwähnenswerte Denkansätze dahinter und ich werde ihn auch selber sicherlich ausprobieren, aber ich glaube nicht, dass ich dafür Firefox aufgeben werde. Bei einigen der (zugegeben kleineren) neuen Funktionen kann ich mir sehr gut vorstellen, dass man diese als Firefox Addon umsetzten kann.(von nun an die Beitrage mit dem ältestend zuerst)

Harvard Graduation Speech von J. K. Rowling

Dieses Jahr hat J. K. Rowling, die Autorin der Harry Potter Bücher, die Abschlussrede für die Harvard Absolventen gehalten. Eine sehr beeindruckende und gleichzeitig unterhaltsame Rede und keine Angst, man kann sie auch genießen wenn man die Harry Potter Anspielungen nicht versteht. Das Thema der Rede ist „The Fringe Benefits of Failure, and the Importance of Imagination“.Wenn man nun schon bei den Harvard Graduation Speeches ist, kommt man an dem „Klassiker“ nicht vorbei. Im Jahre 2000 hielt der Talkmaster Conan O’Brien die Abschlußrede und diese ist trotz der schlechten Tonqualität sehr unterhaltsam.

Etwas Disziplin, bitte!

Ein Text über Selbstdisziplin und den inneren Schweinehund. Vielleicht hätte ich diesen Link besser posten sollen, als ich und viele meiner Kommilitonen noch an ihren Bachelorarbeiten saßen, aber es wird sicherlich nicht die letzte Situation in unserem Leben sein, in denen wir eine Portion Selbstdisziplin gebrauchen können.

Einfachheit siegt

Ein Cartoon für alle, die im Bereich GUI-Design tätig sind.

TED Talks

TED steht für „Technology, Entertainment and Design“ und ist eine jährliche Konferenz in Kalifornien zu der sich eine große Gruppe recht einflussreicher Leute treffen und über alle möglichen Themen reden. Meist gibt es ein Thema unter dem eine Konferenz steht, aber die Vorträge dazu kommen aus allen möglichen Bereicht wie z.B. Informatik, Biologie, Psychologie, Ethnologie uvm. Dabei erzählen absolute Koryphäen ihrer Fachrichtung über den aktuellen Stand in ihrem Feld, über bewegenden Geschichten oder über besondere Projekte. Die Videoaufzeichnungen dieser Vorträge werden nach und nach online gestellt. Die meisten sind zwischen 10 und 20 Minuten lang und insgesamt gibt es bereits über 280 solcher Videos. Ich habe bereits knapp die Hälfte aller Videos gesehen und kann sagen, dass fast alle im besonderen Maße beeindruckend sind. Man lernt sehr viel dabei und nach 2 Stunden TED Talks fühlt man sich deutlich besser als nach 2 Stunden Fernsehen. Vorträge, die ich im ganz besonders erwähnenswert finde, notiere ich mir und irgendwann werde ich diese Liste hier veröffentlichen. Bis dahin könnt ihr euch selber durch die Liste der Talks durcharbeiten. Ein kleiner Zusammenschnitt der am häufigsten geschauten Filme kann man hier finden: TED Top 10. Und hier noch eines meiner Lieblingsvideos: Rives on 4 a.m. Es ist jetzt nicht gerade eines der lehrreichen Videos, dafür aber um so amüsanter.

CAN YOU GUESS THE MOVIE FROM JUST ONE LETTER?

Dies ist ein Quiz für wirkliche Filmfans. Der oben stehende Satz wird angezeigt wobei jeder einzelne Buchstabe von dem Filmplakat eines anderen Films genommen wurde. Die Aufgabe besteht nun darin den Filmtitel (in englisch) nur anhand dieses einen Buchstaben zu erkennen. Bei einigen Filmen ist das recht einfach, bei der Mehrheit jedoch sehr schwer. Neben den Buchstaben ist ein Textfeld, in dem man seinen Tipp eintragen kann und wenn man Enter drückt zeigt ein roter oder grüner Punkt an, ob die Eingabe korrekt ist. Wenn man auf die Bilder der einzelnen Buchstaben klickt sieht man das Poster von dem es ist. Ich bin mit meinen 19 von 46 Buchstaben, die ich richtig erkannt habe, bereits sehr zufrieden.

LEGO Powered Time Tracking

Auch eine Art seine Arbeitszeiten festzuhalten. Mit dem besten und universellsten Spielzeug aller Zeiten.

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kurz zitiert

Heute in der Kategorie: „Feuilletonvergleiche, die keinerlei inhaltliche Aussage über das verglichene Objekt ermöglichen, aber dennoch unterhaltsam zu lesen sind„:

„Er liest sich ungefähr so, als habe Karl Marx auf Ecstasy versucht, eine Rede des Dalai Lama zusammenzufassen.“
Katja Nicodemus in dem Artikel „Ohne Moral

Und ich freue mich schon auf den in der 2. Hälfte des Artikels beschriebenen Film, aber das nur so nebenbei.

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Geschafft! (2)

Bachelor of Science!

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