Archiv der Kategorie ‘Kurioses‘

Heute ist Handtuchtag

Sonntag, den 25. Mai 2008

Zur Erinnerung:
Heute ist Towel Day. Also an alle, die “Per Anhalter durch die Galaxis” gelesen haben: Greift euch ein Handtuch und geht vor die Tür!
(eine ausführliche Beschreibung über den Handtuchtag kann man hier nachlesen: “Zum Vormerken: Towel Day“)

Zum Vormerken: Towel Day

Freitag, den 25. April 2008

Für alles Fans und Freunde des Buches “Per Anhalter durch die Galaxis” gibt es hier schon einmal einen Termin zum Vormerken: der 25. Mai, also heute in einem Monat. Bei richtigen Fans ist dieser Tag sicherlich schon seit dem 25.Mai 2007 markiert, zumindest aber seit der neue Kalender da ist. Für alle, die nun nicht wissen, wovon ich hier überhaupt spreche: am 25. Mai ist der Towel Day (Handtuch Tag). An diesem Tag sind Fans des Buches (und meinetwegen auch des Films) aufgerufen zur Erinnerung und Ehrung des im Jahre 2000 verstorbenen Autors Douglas Adams ein Handtuch zu tragen, vorzugsweise eines auf dem “Don’t Panic” geschrieben steht. Ich selbst besitze zwei solcher Handtücher und muss mich dann mal wieder entscheiden, welches ich tragen werde.

Für alle, die sich nun fragen, warum denn nun ausgerechnet ein Handtuch an einen verstorbenen Autor erinnern soll: In dem Buch “Per Anhalter durch die Galaxis” steht:

„Der Reiseführer “Per Anhalter durch die Galaxis” enthält ein paar Angaben zum Thema Handtücher. Ein Handtuch, heißt es da, ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert – man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rot glühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluss hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug erscheint.“
Douglas Adams: Per Anhalter durch die Galaxis

Noch Fragen?

Ölpreiswette

Dienstag, den 8. April 2008

Jetzt wo der Ölpreis mal wieder über 100$/Barrel steht, möchte ich an dieser Stelle eine Idee veröffentlichen, die mir schon seit etwa 2 Jahre durch den Kopf schwirrt. Es geht um:

Eine Wette, wie viel ein Barrel Öl im Jahre 2020 kosten wird.

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Vielleicht auch nur 2015 oder 2010, die Einzelheiten sind sowieso noch zu klären. Jeder der mitmacht, zahlt den gleichen Betrag in die Wette ein. Das Geld wird dann in Ölzertifikate oder ähnliches investiert und der Gewinner bekommt dieses Geld am Ende ausgezahlt. Natürlich kann man das auch anteilig ausschütten, je besser man mit seinem Tipp war, desto mehr bekommt man.

Grundsätzlich erst einmal die Frage in die Runde: wer hat Lust mitzumachen? Über die Details kann man sich ja dann gemeinsam einigen. Man kann ja auch erst einmal mit einer Laufzeit von 3 Jahren starten und später, noch eine weitere Runde dran hängen.

Happy Pi-Day

Freitag, den 14. März 2008

Für alle die es nicht wissen: Heute ist der Pi-Tag. Der Tag zur Würdigung der großartigen Zahl π, also
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Simpsons Pi(e)
© Twentieth Century Fox

Wer sich nun fragt, warum ausgerechnet heute der Pi-Tag ist, dem seit erklärt, dass heute der 14. März ist. Nach amerikanischer Schreibweise also der 3/14, was an 3,14 erinnert. Anlässlich dieses Tages habe ich mal einige Kleinigkeiten für euch zusammengesucht.

  • Als erstes natürlich noch einmal eine genauere Erläuterung, was der Pi-Tag ist.
  • Nun “A Tribute to Pi“, eine Video zu Ehren der Zahl.
  • Dann noch die Pi-Search, wo man Pi entweder nach bestimmten Zahlenfolgen durchsuchen kann und dann die Nachkommastelle des ersten Treffers zurück bekommt oder man sich eine bestimmte Anzahl von Nachkommastellen ab einer bestimmten Stelle ausgeben kann. Wieso sollte man sich auch nicht eine 8-stellige Telefonnummer merken, indem man sich die 9-stellige Position der Nummer in Pi merken?
  • Und als letzte, auch wenn es nicht ganz zu Pi gehört, wollte ich an dieser Stelle auch noch einmal auf Andrew Nestler’s Guide to Mathematics and Mathematicians on The Simpsons hinweisen. Dort gibt es eine Übersicht über alle mathematischen Referenzen in den Simpsons und natürlich gibt es auch viele Anspielungen auf Pi: “Pi is exactly three!”.

In diesem Sinne: Happy π-Day, everybody!

Oscarverleihung und Praktikumsbericht

Mittwoch, den 27. Februar 2008

Die Zusammenfassung seines Praktikums zu schreiben, zwei Tage nachdem man die Oscarverleihung gesehen hat, sorgt für einen gewissen sprachlichen Pathos bei den Danksagungen.

Thanks to the Acadamy! (Grüße an M.Z. an dieser Stelle)

Linktipps (3)

Samstag, den 23. Februar 2008

Meine letzte Runde Linktipps ist nun auch schon wieder eine Weile her, daher nun hier die Sachen, die sich in den letzten Wochen angesammelt haben:

Beetlebum Blog

Das Blog eines jenaer Informatikstudenten, der seine Beiträge als Cartoons zeichnet. Sehr gut gemacht und unterhaltsam.

Eine Präsentation über alles möglich

Wer sagt, dass Präsentationen mit Flipchart immer langweilig sein müssen. Sehr witzig. Auch eine Anspielung auf Procrastination ist drin. (via Ehrensenf)

Pachelbels Kanon in D

Ein unterhaltsames Video über ein sehr beachtliches Musikstück. Hier ist die etwas nüchterne aber ausführliche Erläuterung dazu. (via Volkers Freunde)

The Pros and Cons of a Google Brain Implant

Mehr brauch ich eigentlich nicht zu sagen. (via Lifehacker)

Lügen im Netz

Ein Artikel der Zeit über Informationen aus dem Internet und wie man damit umgeht. Eigentlich sollte man meinen, dass es bekannt sein sollte, dass eine Recherche im Internet mehr erfordert, als nur das Wort bei Google einzugeben. Ist es leider nicht überall. Der Artikel ist recht umfassend aber dennoch leicht verständlich, da er sich an erster Linie an Allgemeinheit richtet. Wer also viele Stunden täglich online ist, oder gar in diese Richtung studiert, dem wird dieser Artikel wenig neues zu berichten haben. Der Artikel meiner Meinung nach ein weiteres Zeichen, weshalb Medienkompetenz an Schulen unterrichtet werden sollte.
Bitte nicht von dem Foto der Elektrobaukastenstecker am Anfang des Artikels verwirren lassen. Auf dem Foto in der richtigen (gedruckten) Ausgabe waren richtigen Netzwerkkabeln zu sehen.

The Nerd Handbook

Das Nerd Handbook erklärt für Freunde und Familie von Nerds was in ihnen vorgeht und wieso sie sich auf bestimmte Weisen verhalten. Ich sehe mich zwar selbst als Geek, statt als Nerd, aber dennoch habe ich mich teilweise in den Texten wiedererkannt.

BristleBot

Donnerstag, den 21. Februar 2008

Gestern waren die S. und der D. bei uns zu Gast und wir haben uns einen BristleBot gebaut.

Ein BristleBot ist ein kleiner “Roboter” aus einem Zahnbürstenkopf und einem Vibrationsmotor, wie man ihn in Handys findet. Auf die Idee gebracht hat uns das Evil Mad Scientist Laboratoy.

Eigentlich ist das ein ganz einfaches Projekt. Alles was man braucht ist wie gesagt eine Zahnbürste, ein altes Handy mit Vibrationsalarm, ein paar Drähte, eine Knopfzelle und doppelseitiges Schaumstoffklebeband. Das ganze noch richtig zusammegefügt und man hat einen BristleBot:
bristle_bot1 bristle_bot2

Es ist lustig zu zuschauen, wie er über den Tisch “bristlet”. Leider war unser nicht ganz so schnell wie der in dem MES-Demovideo, da wir keine Zahnbürste mit schräg stehenden Bürsten genommen haben. Fertig waren wir da aber noch lange nicht. Wir haben angefangen, noch einige Zusatzfeatures einzubauen, wie z.B. eine kleine Lampe. Jetzt sah unser Bot aus, wie ein Tiefseefisch. Hier eine Langzeitbelichtung, wie er sich im Kreise dreht. Da das ganze auf einer Glasplatte war, sieht man auch noch die Reflektion des Lichtkreises
lichtkreis

Als nächstes haben wir ihn dann auf ein Stück Papier gesetzt und eine Bleistiftmine dran geklebt. Leider waren die gezeichneten Linien kaum als solche zu erkennen. Auch der Versuch, die Mine mit Tinte einzufärben führe nur dazu, dass ein großer Tintenfleck auf dem Papier war. Als er aber dann durch diesen Fleck die Bleistiftmine gezogen hat, sah das sogar ganz gut aus. Darauf ist er dann sogar mit den Borsten durch die Tinte gelaufen. Das ganze nannten wir dann Bristle-Art, welches die interessante rechtlich-philosophische Frage in den Raum stellte:
Wenn ein Roboter Kunst erstellt, wer gilt dann (im rechtlichen Sinne) als Urheber der Kunst: der Roboter oder die Erschaffer des Roboters?
Über eure Ansichten würde ich mich in den Kommentaren freuen.
bristle_art bristle_art2 bristle_art1

Zum Abschluss hier noch ein Bild der Überreste unserer Bastelaktion:
reste

Wir haben auch schon einige Ideen für das nächste Mal: Mit zwei Solarpanelen und dem Motor eine elektrischen Zahnbürste lässt sich sicherlich auch einiges Kreatives anstellen.

diverse Bilder

Montag, den 4. Februar 2008

Im Laufe der letzten Wochen haben sich hier bei mir einige Bilder angesammelt, die ich eigentlich veröffentlichen wollte. Allerdings kam ich nicht dazu die dazugehörigen Artikel zu schreiben. Daher gibt es die Bilder hier nur mit einigen kurzen Kommentaren versehen.

Leseautomat

Diesen Automaten habe ich am Stockholmer Hauptbahnhof gefunden.
readomatic

Das Technische Museum (Tekniska Museet)

Ich war im technischen Museum von Stockholm und dieses Bild ist vor dem Eingang des Museums mit Blick in Richtung Innenstadt aufgenommen. Kaum zu glauben, dass man hier gerade mal 3,5 km vom Hauptbahnhof entfernt ist, bzw 2 km von unserem Büro.
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Ein Blick zur anderen Seite und man kann den Stockholmer Fernsehturm sehen (Kaknästurm, 161 m hoch).
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Hier nun noch zwei weitere Bilder aus dem Inneren des Museums.
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In dem Technischen Museum fand ich auch einen Freedom Toaster. Das ist ein Projekt des südafrikanischen Unternehmers Mark Shuttleworth, “Sponsor” des Linux-Derivats Ubuntu. Die Idee des Projektes ist es, freie Software und Wissen an Orte ohne gute Internetanbindung zu bringen. Alles was man dafür braucht ist einen Computer mit Brenner und der Freedom Toaster Software. Diesen stellt man dann an öffentlichen Plätzen auf, auf dass Leute kommen, einen CD- oder DVD-Rohling in den Brenner legen und sich die Software brennen, die sie brauchen. Hier konnte man sich z.B. verschiedene Linuxvarianten, OpenOffice oder Firefox brennen.
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Gleich daneben stand noch ein Automat für Rohlinge.
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Panoramablick

Hier ein Panoramablick auf die Altstadt von der Brücke nach Skeppsholmen aus.
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Tyska Kyrkan (deutsche Kirche)

Blick auf die Deutsche Kirche in der Altstadt.
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Die Tastatur für das Glockenspiel
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Die Melodiewalze für das Glockenspiel. Man kennt ja Spieluhren, die man aufziehen kann, worauf hin sich eine kleine Walze mit kleinen Zacken dreht, die dann wiederum die Tonzungen anschlagen. Das Prinzip ist hier das gleiche, nur das diese Walze etwa 1 1/2 m im Durchmesser hat und Heben anschlägt, die über Drähte die Glocken läuten lassen.
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Und hier noch zwei Bilder der eigentlichen Glocken des Glockenspiels.
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Mittelerde liegt teilweise in Schweden

Mittwoch, den 30. Januar 2008

Leo ist nicht der einzige, der sein Praktikum in Mittelerde macht! Auch wenn ich mit den Totensümpfen jetzt vielleicht nicht den ganz so schönen Teil abbekommen habe:

totensuempfe2

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Gollum bin ich übrigens nicht begegnet.

Demokratisches Entwicklungsland Deutschland

Sonntag, den 27. Januar 2008

Wie sicherlich bekannt sein sollte, finden heute in Hessen Landtagswahlen statt. Dabei werden in einigen Wahlbezirken auch Wahlcomputer eingesetzt. Im Laufe des Tages häufen sich nun schon die Berichte über Unregelmäßigkeiten in mehreren Wahlbezirken. Um jetzt nur mal einige aufzuzählen:

  • Bürgern, die den Aufbau der Wahlcomputer beobachten wollen, wird der Zutritt zu Wahllokalen verweigert und mit Anzeige gedroht
  • Prozeduren zur Prüfung der Maschinen wurden nicht richtig eingehalten
  • über ungünstige hängende Spiegel kann man in die Wahlkabinen schauen
  • ein Wahlcomputer wurde über Nacht in der Privatwohnung eines Parteifunktionärs gelagert
  • uvm.

Alles in allem: beängstigend! Es wird Zeit, dass wir internationale Wahlbeobachter der OSZE dazu bitten.

Zum Nachlesen empfehle ich:
https://scytale.name/blog/2008/01/hessen-1
http://frank.geekheim.de/?p=388
http://blogs.hr-online.de/nightline/2008/01/27/hey-obertshausen/ (hier besonders die Kommentare, in denen einige Wahlhelfer von ihren Ereignissen berichten)