{"id":13,"date":"2007-11-28T10:24:00","date_gmt":"2007-11-28T08:24:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.davidfichtmueller.de\/blog\/2007\/11\/ruckblick-wie-ich-an-meinem-praktikumsplatz-gekommen-bin\/"},"modified":"2007-11-28T10:24:00","modified_gmt":"2007-11-28T08:24:00","slug":"ruckblick-wie-ich-an-meinem-praktikumsplatz-gekommen-bin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.davidfichtmueller.de\/blog\/2007\/11\/ruckblick-wie-ich-an-meinem-praktikumsplatz-gekommen-bin\/","title":{"rendered":"R\u00fcckblick: Wie ich an meinem Praktikumsplatz gekommen bin"},"content":{"rendered":"<p>Ich blogge hier nun schon eine ganze Weile, \u00fcber mein Praktikum und mein Leben in Schweden, aber ich habe bisher noch nicht erz\u00e4hlt, ich ich \u00fcberhaupt an dieses Praktikum gekommen bin, bzw. wieso ich ausgerechnet nach Schweden wollte (auch eine h\u00e4ufig gestellte Frage) und wieso ausgerechnet im Winter (fast genau so h\u00e4ufig gestellt).<!--more--><\/p>\n<p>Nun, einer der Gr\u00fcnde weswegen ich mich f\u00fcr mein Studium entschieden habe, war das Auslandspraktikum im 5. Semester. Ich habe gedanklich mit verschiedenen Optionen gespielt, aber ziemlich schnell kristallisierte sich Schweden heraus. Ich war bereits als Kind einige Male in Schweden, da es eine Zeit lang das Lieblingsurlaubsland meiner Eltern war und so weit ich mich erinnern konnte, war es ein sch\u00f6nes Land mit netten Leuten. Dar\u00fcber hinaus viel erf\u00fcllte es noch andere Anforderungen, die mir wichtig waren, wie z.B. das Englisch nicht die Hauptsprache ist, ich aber mich zur Not in Englisch verst\u00e4ndigen kann. Da ich bereits ein Austauschjahr in den USA verbracht habe, wollte ich mich nun einer anderen Sprache widmen und die Tatsache, dass sich Schwedisch und Deutsch sehr \u00e4hnlich sind war auch sehr verlockend.<br \/>\nUnsere Professorin, die auch Praktikumsbeauftragte ist, hat uns nahe gelegt, bereits sehr fr\u00fch zu suchen. Sie schlug vor bereits im Januar\/Februar anzufangen. Ich machte mir nicht viel daraus, da ich zu dem Zeitpunkt die Entscheidung f\u00fcr Schweden bereits gef\u00e4llt hatte und als EU-Land war mir klar, dass ich mich nicht mit Angelegenheiten wie Visa und Arbeitserlaubnis herumschlagen muss (noch ein Vorteil). Also schob ich die eigentliche Suche hinaus. Das 4. Semester neigte sich langsam dem Ende und diverse Studienprojekte hatten Vorrang gegen\u00fcber der Suche. Langsam finden einige Leute in meinem Umfeld an mir zu prophezeien, dass ich nicht mehr rechtzeitig einen Praktikumsplatz finden wurde. Als ich mich Anfang August dann doch entschied auf die Suche zu gehen, hatte ich ebenfalls bereits leichte Zweifel. Ich ging auf die Jobb\u00f6rsen monster.se und stepstone.se und suchte nach Firmen, die Stellen ausgeschrieben haben, welche in ihrer Beschreibung etwa dem entsprachen, was ich machen wollte. Ich wollte mich auf keine dieser Stellen bewerben, aber ich dachte mir, dass eine Firma die sowieso Leute einstellt auch nichts gegen einen zus\u00e4tzlichen Praktikanten haben wird. Ich fand insgesamt 17 Firmen, die meinen Vorstellungen entsprachen und ordnete sie nach Priorit\u00e4t.<br \/>\nEin Problem mit einem Praktikum in Schweden war jedoch, dass es hier ein Gesetzt gibt, welches nicht oder niedrig bezahlte Praktika verbietet, um die &#8222;Generation Praktikum&#8220; loszuwerden. Daher haben mich mehrere Leute, die sich mit Schweden gut auskennen, gewarnt, dass es durchaus schwierig werden kann, etwas zu finden. Um erst einmal heraus zu finden, ob ich \u00fcberhaupt ein Praktikum bei diesen Firmen machen kann, begann ich die Top 5 meiner Liste anzurufen und zu fragen, ob sie \u00fcberhaupt Praktikanten nehmen. Zu meiner \u00dcberraschung sagten alle 5 &#8222;ja&#8220;. In 3 der Telefonate habe ich mit Sekret\u00e4rinnen gesprochen, die mir auch gesagt haben, an wen ich meine Bewerbungsunterlagen schicken sollte. In den beiden anderen F\u00e4llen hatte ich den Chef pers\u00f6nlich ab Apparat, so auch bei der Nr. 1 auf meiner Liste &#8211; JAlbum (kein Grund hier unn\u00f6tig Spannung zu erzeugen, da ihr alle ja wisst, wie das ganze ausging). In dem Telefonat mit meinem jetzigen Chef (er hei\u00dft auch David, ich denke der gemeinsamer Name hat uns ebenfalls verbunden) stellte sich schnell heraus, dass wir ziemlich gleiche Vorstellungen von den M\u00f6glichkeiten meiner Arbeit dort hatten. Er klang sehr begeistert und bat mich, meine Bewerbungsunterlagen zu schicken. Da er so optimistisch klang, wollte ich eigentlich nicht noch weitere Bewerbungen schreiben, habe mich aber aus Sicherheitsgr\u00fcnden daf\u00fcr entschieden, zumindest den Top 3 zu schreiben. Nach einigen Tagen kam dann auch die Zusage von JAlbum und von da an dauerte es noch etwas \u00fcber eine Woche, bis alle Kleinigkeiten gekl\u00e4rt und der Vertrag unterschieben war. Firma Nummer 2 hat mir \u00fcbrigens zur\u00fcck geschrieben, dass sie z.Z. keine Kapazit\u00e4ten f\u00fcr einen Praktikanten haben, mich aber gerne an ihr Amsterdamer B\u00fcro empfehlen k\u00f6nnten, was ich dankend ablehnte. Firma Nummer 3, wo ich ebenfalls den Chef pers\u00f6nlich gesprochen habe und der auch sehr begeistert klang, hat sich nicht mehr gemeldet, was mir aber zu diesem Zeitpunkt auch egal war.<\/p>\n<p>Ich denke, das sollte alle Fragen beantworten, wieso nun bei JAlbum arbeite. Ach so, wieso im Winter? Nun, mein 5. Semester ist halt mein Wintersemester und da mir K\u00e4lte nichts ausmacht, wollte ich nicht mein Studium um ein Semester verl\u00e4ngern, nur um im Sommer hier sein zu k\u00f6nnen. Au\u00dferdem habe ich das Gef\u00fchl, dass ich nicht das letzte Mal hier in Schweden bin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich blogge hier nun schon eine ganze Weile, \u00fcber mein Praktikum und mein Leben in Schweden, aber ich habe bisher noch nicht erz\u00e4hlt, ich ich \u00fcberhaupt an dieses Praktikum gekommen bin, bzw. wieso ich ausgerechnet nach Schweden wollte (auch eine &hellip; <a href=\"https:\/\/www.davidfichtmueller.de\/blog\/2007\/11\/ruckblick-wie-ich-an-meinem-praktikumsplatz-gekommen-bin\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12,5],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.davidfichtmueller.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.davidfichtmueller.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.davidfichtmueller.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.davidfichtmueller.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.davidfichtmueller.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.davidfichtmueller.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.davidfichtmueller.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.davidfichtmueller.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.davidfichtmueller.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}